Katastrophen im Kreis Lörrach
: So bereiten sich Behörden und Betriebe auf den Ernstfall vor

Ein Planspiel zum Bevölkerungsschutz im Landratsamt Lörrach soll die Zusammenarbeit stärken.
Von
red/pm
Kreis Lörrach
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Im Mittelpunkt einer Katastrophenübung standen das organisationsübergreifende Informationsmanagement, Melde- und Kommunikationswege für Warn- und Pressemeldungen, die Bewertung der Lage sowie die Abstimmung von Maßnahmen.

Im Mittelpunkt einer Katastrophenübung standen das organisationsübergreifende Informationsmanagement, Melde- und Kommunikationswege für Warn- und Pressemeldungen, die Bewertung der Lage sowie die Abstimmung von Maßnahmen.

Royber99/Pixabay
  • Planspiel im Landratsamt Lörrach stärkt Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz.
  • Übungsszenario: Ultraleichtflugzeug stürzt ab, Gefahrstoff tritt über Betriebsgrenze aus.
  • Fokus lag auf Lagebewertung, Informationsmanagement sowie Warn- und Pressemeldungen.
  • Beteiligte: Landratsamt, Bürgermeisteramt Grenzach-Wyhlen, Leitstelle, Polizei, DSM und weitere.
  • Erkenntnisse fließen in externe Notfallpläne und künftige gemeinsame Übungen ein.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Im Notfall müssen behördenübergreifende Abläufe, Zuständigkeiten, Kommunikationswege und Entscheidungsprozesse klar geregelt sein. Um die Zusammenarbeit zu festigen und weitere Verbesserungspotenziale zu identifizieren, fand kürzlich im Landratsamt Lörrach ein Planspiel zum Bevölkerungsschutz statt. Dabei spielten verschiedene Akteure anhand eines Gemeindeplans gemeinsam ein fiktives Schadensereignis auf dem Gelände eines Betriebs in Grenzach-Wyhlen durch.

Im Mittelpunkt standen das organisationsübergreifende Informationsmanagement, Melde- und Kommunikationswege für Warn- und Pressemeldungen, die Bewertung der Lage sowie die Abstimmung von Maßnahmen. Das Szenario: Aufgrund gesundheitlicher Probleme stürzt ein Pilot mit seinem Ultraleichtflugzeug auf dem Gelände eines Betriebs ab. Dabei wird ein Gefahrstoffbehälter beschädigt und Stoff tritt über die Betriebsgrenze hinweg aus. Anhand dieses fiktiven Szenarios übten die beteiligten Stellen die Zusammenarbeit während eines Ernstfalls.

An der Übung nahmen Mitarbeiter des Landratsamts Lörrach, des Bürgermeisteramts Grenzach- Wyhlen, der Integrierten Leitstelle, des Führungs- und Lagezentrums des Polizeipräsidiums sowie der DSM Nutritional Products GmbH teil. Ergänzend beteiligt waren Mitarbeiter der zuständigen Referate des Regierungspräsidiums Freiburg, der Stadt Rheinfelden sowie weiterer in Grenzach-Wyhlen ansässiger Betriebe.

Das Zusammenspiel verschiedener Organisationen sei ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf mögliche außergewöhnliche Ereignisse, so die Behörde. Das Planspiel bot den Beteiligten deshalb nicht nur die Möglichkeit, die eigenen Abläufe zu überprüfen, sondern auch die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Partnern und das gegenseitige Rollenverständnis zu stärken. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen unter anderem in die Aktualisierung der Externen Notfallpläne sowie in die Konzeption zukünftiger gemeinsamer Übungen ein.