Jugendfeuerwehr Steinen
: Vom Unfall bis zur (Plüsch-)Tierrettung

Bei der Jugendfeuerwehr Steinen fand kürzlich ein Berufsfeuerwehrtag statt. Elf Jugendliche absolvierten dabei eine 24-Stunden-Schicht, wie sie bei der Berufsfeuerwehr üblich ist.
Von
red
Steinen
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Bei der Jugendfeuerwehr Steinen wurden verschiedene Szenarien geprobt. Hier sind die Jugendlichen beim Löschen eines Containerbrands zu sehen.

zVg/Jugendfeuerwehr Steinen

Das Betreuerteam rund um Max Volz richtete gemeinsam mit den Jugendlichen nach Dienstbeginn zuerst das Nachtlager ein. Danach wurden die Einsatzfahrzeuge übernommen und die Ausrüstung auf Vollständigkeit kontrolliert. Die Schicht dauerte von 12 Uhr bis 12 Uhr am Folgetag.

Wenn der Alarm schrillt

Kurz nach Dienstbeginn schrillte auch schon der erste Alarm: Krankentragelagerung war das Einsatzstichwort. Hierbei galt es, eine verletzte Person mit der Drehleiter aus dem zweiten Stock eines Wohngebäudes zu retten, heißt es in einer Mitteilung der Jugendfeuerwehr.

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Schwarzwälder Bote

Nach einer kurzen Verschnaufpause hieß es: Gefahrgut-Unfall mit verletzten Personen. Hier mussten die jungen Feuerwehrleute sowohl die Personen retten und betreuen, als auch den Austritt der „gefährlichen“ Flüssigkeit stoppen.

Vielfältige Einsätze

Zu so einer 24-Stunden-Schicht gehören laut Mitteilung auch Dinge wie Dienstsport, gemeinsames Kochen oder abends einen Film schauen. Zwischendurch ging immer wieder der „Alarm“ los. Kurz nach dem Abendessen zum Beispiel ging es mit einem Containerbrand weiter, den es zu löschen galt. Mit dabei waren auch ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fahrradfahrer, eine Katzenrettung (natürlich nur mit Plüschtier), eine Ölspur, ein Fehlalarm und ein Wohnungsbrand mit vermissten Personen.

Am Mittag zum Dienstende seien dann alle Teilnehmer ziemlich erschöpft, aber glücklich gewesen, heißt es abschließend.