Jugendbefragung in Efringen-Kirchen
: Gemeinde will wissen, was Kinder und Jugendliche bewegt

Im August wurden Kinder und Jugendliche in Efringen-Kirchen zu ihrer Heimatgemeinde befragt. Was sie bewegt, können sie beim ersten Jugendforum loswerden.
Von
Nina Lipp
Efringen Kirchen
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Vor knapp zwei Jahren wurde das neue JuZe in Efringen-Kirchen eröffnet. Die Anliegen der Jugendlichen finden Gehör in der Reblandgemeinde (Archivfoto).

Ines Bode

Efringen-Kirchen will wissen, wie Kinder ab zehn Jahren und Jugendliche ihren Heimatort wahrnehmen. „Was findest Du in Efringen-Kirchen besonders gut?“ „Was stört Dich in Efringen-Kirchen?“ „Welche Orte im Dorf besuchst Du? Und warum bist Du dort gerne?“ waren einige der Fragen, die im August rund 500 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 16 Jahren gestellt wurden.

Wie das ausführende Stuttgarter Planungsbüro Reschl-Stadtentwicklung auf Nachfrage mitteilt, wurde der Fragebogen an Kinder und Jugendlichen mit Hauptwohnsitz in Efringen-Kirchen versendet. Die Befragung begann am 14. Juli und endete am 17. August. Die Fragebögen konnten über einen personalisierten QR-Code heruntergeladen, online ausgefüllt und anonym eingereicht werden.

Kinder ab zehn Jahren und Jugendliche

Die Ergebnisse der Befragung werden im Rahmen eines „Jugendforums“ diskutiert – wobei alle Befragten, auch Kinder ab zehn Jahren, von der Gemeinde eingeladen wurden. Das Format findet in Efringen-Kirchen zum ersten Mal am Donnerstag, 25. September, um 17 Uhr in der Aula des Schulzentrums statt. Ziel ist es, mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und für sie relevante Themen zu identifizieren. Das Angebot bereitet die Gemeinde mit Unterstützung der Schulsozialarbeit vor und wird auch die Durchführung vornehmen, das Angebot soll dann jährlich stattfinden.

Wichtige Beteiligung

Hintergrund ist, dass im Frühjahr 2024 der Prozess zum Gemeindeentwicklungskonzept Efringen-Kirchen 2040 begonnen hatte, zu dem unter anderem eine repräsentative Bürgerbefragung gehörte. Für diese waren 3500 zufällig ausgewählte Einwohner ab 16 Jahren zur Teilnahme eingeladen worden, die Fragen beantwortet hatten 1500 Personen aus Efringen-Kirchen.

Das Planungsbüro Reschl-Stadtentwicklung erarbeitet gerade mit der Gemeinde und dem Gemeinderat das Gemeindeentwicklungskonzept Efringen-Kirchen 2040. Efringen Kirchen legt dabei Wert auf die Beteiligung der Bürger, weshalb deren Einbindung ein wichtiger Bestandteil im Prozess ist.

Workshops zu Themen

Im Januar fanden zwei öffentliche Veranstaltungen zum Auftakt der öffentlichen Bürgerbeteiligung statt. Dort wurden auch die Ergebnisse der Bürgerbefragung vorgestellt, außerdem wurden sie veröffentlicht. Auf der Veranstaltung konnten sich die Bürger an verschiedenen Workshops zu Themen der Gemeindeentwicklung beteiligen. Im Anschluss daran gab es diese Beteiligungsmöglichkeit auch online sowie als Ausstellung in den einzelnen Ortsteilen. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses fließen in das Handlungsprogramm des Gemeindeentwicklungskonzepts ein, welches Ziele und Maßnahmen für die Entwicklung bis zum Jahr 2040 festhält.

Das erste Jugendforum