Japankäfer im Kreis Lörrach: Die Pufferzone muss ausgeweitet werden

Der rund einen Zentimeter großen Japankäfer ist an seinen fünf weißen Haarbüscheln an jeder Seite sowie den zwei weißen Haarbüscheln am Ende des Hinterleibs zu erkennen.
O. Zimmermann/LTZ AugustenbergWegen weiterer Japankäferfunde in der Schweiz muss die bestehende Pufferzone auf deutscher Seite erneut leicht erweitert werden, teilt das Landratsamt mit. Die Pufferzone umfasst nun zusätzlich den Weiler Ortsteil Märkt sowie Teile von Eimeldingen.
Die sogenannte Befallszone umfasst Kreisflächen mit einem Radius von jeweils 1000 Metern um die Stellen, an denen die Käfer auf Schweizer Seite gefunden wurden. Die angrenzende Pufferzone erstreckt sich über einen Radius von mindestens fünf Kilometern über die Grenzen der Befallszone hinaus.
In den ausgewiesenen Befalls- und Pufferzonen gelten ganzjährig Schutzmaßnahmen, die den Abtransport von Erde bis zu einer Bodentiefe von 30 Zentimetern untersagen. Zudem bestehen während der Flugzeit des Japankäfers (Juni bis Ende September) strenge Vorschriften für den Transport von Grünschnitt.
Wie Schädlinge nachgewiesen werden
Rund 26 Pheromonfallen wurden im Landkreis aufgestellt, um den Schädling nachzuweisen. Anders als in Freiburg konnten bisher nur vereinzelte eingeschleppte Käfer gefunden werden, jedoch keine Populationen.
Um weiterhin eine Ansiedlung des Schädlings zu verhindern, sind die Behörden auch auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen, heißt es. Mehr Infos gibt es auch hierzu unter www.loerrach-landkreis.de/japankaefer.