Haushalt in Steinen
: Was Hüsingen sich wünscht

Die Vorstellung des neuen Revierförsters für Steinen sowie die Verwendung der Ortsteilpauschale waren die dominierenden Themen in der Sitzung des Ortschaftsrats Hüsingen.
Von
Vera Winter
Steinen
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Der neue Revierförster für Steinen, Victor Hennig (links), hat sich in der jüngsten Sitzung des Hüsinger Ortschaftsrats vorgestellt. Ortsvorsteher Jürgen Schäfer bedankte sich für seinen Besuch.

Vera Winter

Ortsvorsteher Jürgen Schäfer leitete die Sitzung des Ortschaftsrats.

Neuer Förster für Steinen wird vorgestellt

In dieser stellte sich der neue Förster vor, der das Forstrevier Steinen leitet. Viktor Henning stammt aus der Nähe von Flensburg in Schleswig-Holstein, wo er eine Lehre zum Schreiner gemacht hat. Im Jahr 2019 hat er in Freiburg Forstwissenschaft studiert und Anfang Juni dieses Jahres erfolgreich die Ausbildungsphase als Trainee im Forstrevier Todtnau abgeschlossen. Daher verstehe er den alemannischen Dialekt sehr gut, sagte er. Nun beginnt die Einarbeitung in seinem ersten eigenen Revier in Steinen.

Hier steht gleich die Forstbetriebsplanung für 2026 an. Er fühle sich der Aufgabe gewachsen und freue sich darauf. Seinen Wohnsitz hat Henning in Endenburg. Ortsvorsteher Jürgen Schäfer überreichte dem jungen Förster ein badisches Tröpfchen.

Was Hüsingen im Haushalt 2026 anmeldet

Ortsvorsteher Jürgen Schäfer hoffte, dass der neue Haushalt schneller genehmigt werde als der von 2025. Werde doch von den Hüsingern unter anderen Posten die Planung der Hallenheizung (siehe separaten Artikel), verbunden mit dem Ersatz von drei alten Fenstern, der Dämmung der Hallendecke und einer Photovoltaik-Anlage beantragt. Dazu empfahl ein Bürger, bei Anschaffung einer PV-Anlage solle man auch einen Speicher berücksichtigen.

Wie die Ortsteilpauschale genutzt werden soll

Zum Thema Sparen meinte Ortschaftsrat Holger Sutter: „Anstehende Ausgaben holen einen immer ein, und dann wird es teurer als ursprünglich gedacht.“

Einstimmig genehmigt wurden die Vorschläge, wie die 4000 Euro der Ortsteilpauschale verwendet werden. Zwei Kühlschränke für das Bürgerhaus, die im vergangenen Jahr im Haushalt eingeplant waren und abgelehnt wurden, sollen nun hiermit angeschafft werden. Die alten Kühlgeräte sind seit dem Bau des Bürgerhauses, also über 25 Jahre, in der Küche. Mittlerweile seien sie abgenutzt und verbrauchten viel zu viel Strom. Die Kosten für diese Maßnahme liegen bei 2400 Euro.

Weiter wünscht der Ortsvorsteher eine neue Deutschlandfahne, deren Kosten sich auf 150 Euro belaufen werden. Wünsche gibt es zusätzlich, doch werde die Ortsteilpauschale nicht dafür ausreichen. So wurde bereits früher von einer Bepolsterung der Bürgerhaus-Stühle gesprochen, die in Eigenleistung aufgeschraubt werden. Das muss zu Gunsten der Kühlschränke zurückgestellt werden. Eine Bank an der Bushaltestelle in der Feuerwehrgasse wäre ebenfalls schön, hieß es, doch da werde es ein Platzproblem geben.

Ratsmitglied Bernd Keßler erinnerte an den Büchertauschschrank., „Der steht noch da unten“, sagte Schäfer, doch warte man noch auf Antwort von Seiten der Kita auf die Bitte um erneutes Aufstellen beim Eingang.