Flamme könnte sichtbar sein: Evonik setzt mobile Fackel ein

Diese Luftaufnahme zeigt den Werksteil Süd von Evonik Rheinfelden. Das rote Kreuz markiert den Bereich, in dem die mobile industrielle Fackel aufgestellt wird.
Evonik IndustriesAufgrund von Wartungsarbeiten nutzt Evonik in Rheinfelden vom 9. bis voraussichtlich 13. Juni auf dem Werksgelände eine mobile industrielle Fackel. Sie werde in dieser Zeit ausschließlich tagsüber zwischen 7 und 19 Uhr in Betrieb sein und durch Personal überwacht, wie das Unternehmen ankündigt
Die Fackel diene dazu, Reste von Ethan-Gas aus einer Anlage zu entfernen, um technische Arbeiten zu erledigen, heißt es in der Mitteilung weiter. Diese Art der Anlagen-Freistellung sei ein standardisierter Prozess in der chemischen Industrie, der von einer Fachfirma ausgeführt werde.
Der Schritt stelle keine Gefährdung für die Bevölkerung oder die Umwelt dar. Über die Fackel verbrennen die Gas-Reste kontrolliert. Ethan-Gas wird als Kühlmedium verwendet.
Evonik hat die Maßnahme nach eigenen Angaben mit dem Regierungspräsidium Freiburg abgestimmt und auch die Polizei in Rheinfelden informiert. Die Fackel steht im Werksteil Süd in der Nähe des Werkszauns. Das Unternehmen hat entlang der angrenzenden Geländebereiche einen Sichtschutz aufgebaut, damit die Fackelflamme niemanden irritiert oder besorgte Anrufe bei Polizei und Feuerwehr auslöst.
Je nach Windrichtung bestehe aber die Möglichkeit, dass der Betrieb der Fackel in der direkten Nachbarschaft auch zu hören sein könne, wie Evonik weiter mitteilt.
Das Unternehmen bittet um Entschuldigung, falls durch die Fackel Lärm entsteht, und versichert, diesen so gering wie möglich zu halten.