Feuerwehr Istein
: Besucher fahren mit der Drehleiter hoch hinaus und vieles mehr

Zum ersten Feuerwehr-Hock hatte die Abteilung Istein vor dem Feuerwehrhaus eingeladen.
Von
Anita Indri-Werner
Efringen Kirchen
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Beim Feuerwehr-Hock in Istein durfte selbst mit dem Feuerlöscher hantiert werden.

Anita Indri-Werner

Viele Interessierte, darunter sehr viele Familien mit Kindern, waren gekommen, um sich zu informieren und ihre Solidarität mit den freiwilligen Helfern zu demonstrieren. Bis zum Abend füllte sich der Festplatz. Dies auch vor dem Hintergrund, dass einige der Besucher zuvor mit dem Herbsten beschäftigt waren.

Es war einiges geboten, vor allem für die Kinder. Einmal mit der Drehleiter hoch hinaus oder mit dem Feuerlöscher hantieren, mit einem Schlauch spritzen und eine Runde mit dem Feuerwehrauto durch den Ort fahren – die Kleinen waren begeistert.

Währenddessen saßen die Erwachsenen an den Tischen, genossen ein kühles Bier, ein Viertele oder eine der vielen kulinarischen Köstlichkeiten wie Currywurst, Pommes, Hamburger oder ein Stück der gespendeten Kuchen. Am Nachmittag spielte der Musikverein Istein für die Gäste auf. Den Abend füllten Mario Stracuzzi und Sandra mit Musik und Gesang.

Den Johannihock abgelöst

Daniel Weber, stellvertretender Abteilungskommandant, erklärte, dass der Feuerwehr-Hock den bisher gefeierten Johannihock, der nicht mehr so gut besucht worden sei, ablöse. Die Aktionen der Jugendfeuerwehr, deren Leiter Lars Abel ist, kämen bestens an. Sie sollen dazu beitragen, Hemmungen durch Ausprobieren abzubauen. Auch für die Erwachsenen gab es ein Angebot, um die Handhabung mit einem Feuerlöscher auszuprobieren. Die Löscher waren eine Leihgabe der Feuerwehr Weil am Rhein.

Unterstützt wurde die Abteilung Istein, zu der auch 30 Nachwuchsfeuerwehrleute aus der Jugendfeuerwehr gehörten, von der Narrenzunft Istein und Wehrmännern aus der Abteilung Kleinkems.

„Wir sind 32 Aktive, und sechs Wehrleute gehören der Altersmannschaft an“, berichtete Weber. Wenn die Tagesalarmgruppe in Efringen-Kirchen alarmiert wird, dann wird die Abteilung Istein mit alarmiert. Je nach Größe des Einsatzes kommen die Nachbarwehren, wie die Abteilung Kleinkems, dazu. Alle drei Wochen findet eine Übung statt.

Zufrieden mit der Resonanz

Weber zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz aus der Bevölkerung auf die Einladung zum Feuerwehr-Hock. „Wir würden uns sehr über Zuwachs freuen“, sagte er.

Wer sich dafür interessiert, Teil der Freiwilligen Feuerwehr in Istein zu werden, der kann per E-Mail an weber.istein@ gmail.com Kontakt aufnehmen.