Festnahme in Rheinfelden: Polizei findet Waffen und möglicherweise explosive Substanz

Nach einer Festnahme am Grenzübergang Rheinfelden hat die Polizei weitere Einzelheiten bekannt gegeben. (Symbolfoto)
Philipp von Ditfurth/dpa- 59-Jähriger nach Festnahme am Grenzübergang Rheinfelden in Haft – Verdacht Waffendelikte.
- Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe.
- In Auto saß sein 14-jähriger Sohn, gegen ihn wird ermittelt. Jugendamt übernahm ihn.
- Durchsuchungen im Murgtal: verbotene Waffen gefunden, zudem eine pulvrige Substanz.
- Erste Analyse deutet auf explosive Mischung, genaue Prüfung läuft. Politisches Motiv offen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach seiner Festnahme am Grenzübergang Rheinfelden sitzt ein 59 Jahre alter Mann inzwischen in Haft. Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Karlsruhe erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Deutschen. Ihm werden Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen.
Der Mann war am Mittwochnachmittag aufgrund einer polizeilichen Ausschreibung kurz nach dem Grenzübertritt auf der Fahrt nach Deutschland kontrolliert und vorläufig festgenommen worden. In seinem Fahrzeug befand sich auch sein 14 Jahre alter Sohn. Gegen den Jugendlichen wird ebenfalls ermittelt. Er wurde in die Obhut des Jugendamts übergeben.
Der Festnahme waren Wohnungsdurchsuchungen im Murgtal vorausgegangen. Anlass war ein Hinweis auf Waffen, die dort gelagert sein sollten. Bei den Durchsuchungen fanden die Einsatzkräfte nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei unter anderem verbotene Waffen. Gegen den 59-Jährigen besteht bereits ein behördliches Waffenbesitzverbot.
Verdacht auf explosive Mischung
Außerdem stießen die Ermittler auf eine pulvrige Substanz. Eine erste Analyse deutete darauf hin, dass es sich um eine explosive Mischung handeln könnte. Was genau gefunden wurde, steht allerdings noch nicht fest. Wegen der unklaren Beschaffenheit wird die Substanz vom kriminaltechnischen Institut genauer untersucht.
Nach seiner Festnahme wurde der 59-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen dauern an. Dabei prüfen die Behörden auch, ob die mutmaßlichen Straftaten einen politischen Hintergrund haben.
