E-Mobilität im Fuhrpark der Straßenmeisterei
: E-Fahrzeug ist im Landkreis Lörrach als motorisierter Straßenwärter unterwegs

Der Landkreis Lörrach testet in einem Pilotprojekt ein E-Nutzfahrzeug für die Straßenmeisterei.
Von
red/pm
Kreis Lörrach
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Das neue E-Nutzfahrzeug „E-StraMot“ der Straßenmeisterei Kandern-Wollbach

Das neue E-Nutzfahrzeug „E-StraMot“ der Straßenmeisterei Kandern-Wollbach

Landratsamt Lörrach/Tanya Schließer Nam
  • Landkreis Lörrach testet ein E-Nutzfahrzeug für die Straßenmeisterei Kandern-Wollbach.
  • Der E-StraMot ist ein Fiat E-Ducato mit rund 400 Kilometern Reichweite.
  • Er übernimmt Kontrollfahrten, Materialtransporte und 24-Stunden-Rufbereitschaft.
  • Das Projekt erhält 4000 Euro Förderung über „BW-e-Nutzfahrzeuge“ – der Diesel bleibt Reserve.
  • Erwartet werden weniger Emissionen und Lärm sowie über zehn Jahre geringere Betriebs­kosten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Straßenmeisterei Kandern-Wollbach setzt seit Sommer 2026 erstmals einen elektrisch betriebenen Streckenwartungswagen (E-StraMot) ein.

Mit dem E-StraMot testet der Landkreis Lörrach in einem Pilotprojekt, wie sich ein E-Nutzfahrzeug im Straßenbetriebsdienst bewährt und in welchen anderen Bereichen E-Fahrzeuge eingesetzt werden können. Das Projekt wird über das Programm „BW-e-Nutzfahrzeuge“ in Höhe von 4000 Euro gefördert, teilt das Landratsamt Lörrach mit.

StraMots („Straßenwärter motorisiert“) sind zentrale Arbeitsfahrzeuge der Straßenmeistereien: Sie kontrollieren das Straßennetz, warten Verkehrszeichen, sichern Gefahrenstellen ab und ziehen einen bis zu zwei Tonnen schweren Ölspuranhänger.

Der neue E-StraMot in Kandern-Wollbach ist ein Fiat E-Ducato in Kastenwagenausführung.

Dieselfahrzeug als Reserve

Er verfügt über eine Reichweite von rund 400 Kilometern und erfüllt die Anforderungen für Kontrollfahrten, Materialtransporte und die 24‑Stunden-Rufbereitschaft. Der bisher dieselbetriebene StraMot bleibt zunächst als Reserve im Fuhrpark, um die Einsatzfähigkeit jederzeit zu sichern, heißt es in der Mitteilung.

Weniger Emissionen und weniger Lärm erwartet

Mit dem E-StraMot verringert das Landratsamt die Emissionen seines Fuhrparks. Derzeit stammen rund 18 Prozent der Gesamtemissionen der Verwaltung von Nutzfahrzeugen. Zudem verursacht das elektrisch betriebene Fahrzeug weniger Lärm und stößt weniger Abgase aus, was zu einer geringeren Belastung der Mitarbeiter des Straßenbetriebsdienstes und von Anwohnern in Ortschaften führt. Langfristig lassen sich außerdem Kosten sparen: Nach Berechnungen des Landratsamts fallen die Energie- und Wartungskosten im Vergleich zu einem konventionellen Fahrzeug über eine Zeit von zehn Jahren um mehr als 20.000 Euro geringer aus.