Den Segen erneuert
: Zur Jubelkonfirmation ins Eggenertal zurückgekehrt

Zu einem ganz besonderen Tag für die evangelische Kirchengemeinde Eggenertal-Feldberg geriet die Feier zur Jubelkonfirmation, die in der Obereggener Kirche begangen wurde.
Von
Herbert Schumacher
Schliengen
Jetzt in der App anhören

Zu einem Erinnerungsfoto stellten sich die Konfi-Jubilare nach dem Festgottesdienst (links Pfarrer i.R. Helmut Küger) auf.

Herbert Schumacher

Die Feier wurde umrahmt vom Musikverein und dem Gesangverein Feldberg und geleitet von Pfarrer i. R. Helmut Krüger aus Badenweiler. Der Einzug der Jubilare in die Kirche wurde vom Blasorchester mit feierlichen Festtagsklängen begleitet.

Zum Festgottesdienst kamen zahlreiche Ehemalige aus Nieder- und Obereggenen sowie Feldberg. Als von vielen freudig empfangene Ehrengäste mit dabei waren der frühere Eggener Gemeindepfarrer Wolfgang Keim und Ehefrau Gudrun.

Unterhaltsame Predigt

Gefeiert wurden Silberne Konfirmation (25 Jahre) – von den einst vielen Konfirmanden fanden allerdings nur zwei Ehemalige den Weg zu diesem besonderen Anlass –, Goldene (50 Jahre), Diamantene (60 Jahre), Eiserne (65 Jahre) Gnaden- (70 Jahre) und Kronjuwelen-Konfirmation (75 Jahre).

Auf besonders lockere, gleichzeitig unterhaltsame und bisweilen heitere Art ließ Pfarrer Krüger die unterschiedlichen Konfi-Zeiten bei sich ebenso ändernden Lebensverhältnissen und persönlichen Ansprüchen Revue passieren. Auch brachte der Geistliche dabei die unterschiedlichen Epochen mit historischen Analogien, etwa aus dem musischen Bereich, in Erinnerung.

Nach dem gemeinsam zelebrierten christlichen Abendmahl trafen sich die Jubilare zusammen mit ihren Angehörigen im nahen Landhotel Graf zum gemeinsamen Mittagessen.

Beim Essen ausgetauscht

Dies wurde begleitet von einem regen Gedankenaustausch. Denn wie viel gibt es da nach oft langer Trennung zu erzählen bei so einem seltenen Wiedersehen – wobei dann öfters auch fragend anklingt „Weisch no sällimols?“ oder so ähnlich.