Chemie-Industrie am Hochrhein
: CDU-Abordnung besucht Evonik in Rheinfelden

Die Firma Evonik hatte Besuch von der CDU. Thema waren unter anderem die aktuellen energiepolitischen Herausforderungen, denen das Unternehmen sich gegenübersieht.
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(red/pm)
Rheinfelden
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Mit beim Besuch dabei waren (von links) CDU-Landtagskandidat Simon Herzog, Laurence Jacob (Standortkommunikation), Standortleiter Jörg Falkenberg, Sabine Hartmann-Müller (MdL, CDU), Hermann Becker (CDU Rheinfelden) und Betriebsgruppenleiter Dennis Mössinger.

Evonik Industries

Im Vorfeld der Landtagswahlen empfing Evonik-Standortleiter Jörg Falkenberg die scheidende Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller (CDU) und Simon Herzog, den aktuellen CDU-Landtagskandidaten für den Wahlkreis Waldshut, zu dem die Stadt Rheinfelden gehört. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die energiepolitischen Herausforderungen des Evonik-Standorts Rheinfelden und deren Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industrie, heißt es dazu in einer Pressemitteilung von Evonik.

Produktionssicherheit erreichen

Falkenberg erläuterte den Gästen zentrale Handlungsfelder der Energietransformation: die notwendige Reduktion der Erdgasabhängigkeit, die steigenden CO₂- und Energiekosten sowie die Anforderungen an eine verlässliche, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung. Dabei stellte er insbesondere Planungen für die Umstellung auf grünen Wasserstoff, durch den Einsatz eines Wasserstoff-Elektrolyseurs, sowie Energieeffizienz- und Abwärmenutzungsprojekte vor. Diese Maßnahmen seien essenziell, um die angestrebte deutliche Senkung der CO₂-Emissionen und die langfristige Produktionssicherheit am Standort zu erreichen.

Abschiedsbesuch von Hartmann-Müller

Für Hartmann-Müller braucht die chemische Industrie „in der aktuellen schwierigen Wirtschaftslage jetzt vor allem Planungssicherheit, bezahlbare Energie und verlässliche Rahmenbedingungen“, wie es in der Mitteilung heißt. Es gehe auch um die Chance zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Für Herzog ist es essenziell, „industrielle Produktion nicht nur zu erhalten, sondern gezielt zu stärken“.

Der Evonik-Besuch war zugleich der offizielle Abschiedstermin von Sabine Hartmann-Müller, die seit 2017 dem Landtag angehört, für die am 8. März anstehende Wahl aber nicht mehr nominiert worden ist.

Dankesworte vonseiten Evonik

Standortleiter Falkenberg dankte ihr für die stets konstruktive, vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Ihr Einsatz für die Belange der Industrie im Südwesten habe wiederholt wichtige Impulse und Maßstäbe für die Nachfolge im Landtagsmandat gesetzt, wird Falkenberg in der Mitteilung abschließend zitiert.

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