Candlelight-Dinner in Grenzach-Wyhlen: Demokratie mit Genuss verbinden

Rund ums leckere Büffet entwickelten sich interessante Tischgespräche.
Simone Kaiser- Candlelight-Dinner für Demokratie der VHS Grenzach-Wyhlen füllte im Haus der Begegnung alle Plätze.
- Teil der „Langen Nacht der Demokratie“ mit landesweit mehr als 200 Veranstaltungen.
- Botschaft: Demokratie braucht Beteiligung – wie das gemeinsame Buffet mit Beiträgen der Gäste.
- Vernissage mit knapp 30 gestalteten Holzstelen, sichtbar bis zum 24. Oktober in Schaufenstern.
- Programm mit Text zum Grundgesetz von Ansgar Hufnagel und Musik einer international besetzten Band.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Abend war Teil der Veranstaltungsreihe „Lange Nacht der Demokratie“, die landesweit mehr als 200 Veranstaltungen zählte und über 20.000 Besucher erwartete.
Im Haus der Begegnung in Grenzach waren alle Plätze an der festlich geschmückten Tafel schnell besetzt, und die Gäste hatten, wie von den Organisatorinnen gewünscht, schmackhafte Beiträge zum gemeinsamen Buffet mitgebracht. Die Idee dahinter brachte es auf den Punkt: Ein solches gemeinsames Essen mache vielen Menschen viel Arbeit. Wie in der Demokratie müsse sich jeder beteiligen – doch gerade dadurch werde es vielfältig, lecker und mache satt.
Demokratie verschwindet schleichend
Die Veranstaltung verband gemeinsames Feiern mit der Frage, was Demokratie bedeutet und wie sie im Alltag sichtbar werden kann. In ihrer Begrüßung erinnerte VHS-Leiterin Melanie Penninggers daran, dass demokratische Rechte keine Selbstverständlichkeit seien. Lebten vor 20 Jahren noch rund die Hälfte der Menschheit in demokratischen Verhältnissen, seien es heute nur noch rund ein Viertel. Der Abbau von Demokratie geschehe nicht plötzlich und selten durch Umsturz und Gewalt, sondern schleichend und in vielen kleinen Schritten.

Organisiert hatten die Veranstaltung VHS-Leiterin Melanie Penninggers (links) und doe pädagogische Assistentin Vanessa Gersbacher.
Ulrike Ebi-KuhnDer Abend war gleichzeitig auch eine Vernissage: Auf die Fragen „Was ist Demokratie, wie ist es um sie bestellt und wie kann ich sie sichtbar machen?“ lieferten knapp 30 individuell gestaltete Holzstelen individuelle Antworten. Die Werke regten zum Staunen und Nachdenken an. Am Kunstprojekt beteiligt waren Schülerinnen und Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums, Gruppen des Familientreffs, das Jugendparlament, Familien, Künstlerinnen und Künstler, Dozentinnen der VHS Grenzach-Wyhlen sowie die „Omas gegen Rechts“.
Schaufensterbummel der Demokratie
Damit es nicht bei der einmaligen Schau bleibt, sind die Stelen noch bis zum 24. Oktober in Grenzacher Schaufenstern zu sehen sein – als Einladung an die Bevölkerung zu einem „Schaufensterbummel der Demokratie“.
Für einen unterhaltsamen Moment sorgte der Freiburger Comedian und Poetry-Slammer Ansgar Hufnagel. Eingebettet in persönliche Geschichten und Erzählungen bot insbesondere sein Text über das Grundgesetz Anlass, über dessen Bedeutung nachzudenken.
Auch Musik gehörte zum Abend. Die von Claus Timmer zusammengestellte Band spiegelte mit Mitgliedern aus Kuba, Spanien, Frankreich, England und Deutschland die Vielfalt wider. Unterstützung kam außerdem vom Jugendparlament: Sechs Jugendliche übernahmen den Service.