Burg Rötteln in Lörrach
: Neue Facetten des Burgenalltags sind zu sehen

Noch bis zum 20. September ist auf der Burg Rötteln hoch über dem Lörracher Ortsteil Haagen die Wanderausstellung „Spuren, Schätze, Sagen: Burgen am Oberrhein“ zu Gast.
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red/pm
Lörrach
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In der Burg Rötteln ist derzeit eine Wanderausstellung zu sehen.

In der Burg Rötteln ist derzeit eine Wanderausstellung zu sehen.

SSG/Günther Bayerl/www.gbayerl.com
  • Burg Rötteln zeigt die Wanderausstellung „Spuren, Schätze, Sagen: Burgen am Oberrhein“.
  • Zu sehen sind neueste archäologische Ergebnisse und Funde des Projekts „Châteaux rhénans“.
  • Mythen zum Lesen und Hören sowie Druckgrafiken aus der Romantik ergänzen die Schau.
  • Intermediale Stationen und Ergebnisse der Zeichenwettbewerbe „Drachen, Riesen, Nixen“ sind dabei.
  • Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr – Eintritt 3 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, Kinder 1,50 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Ausstellung bietet mit neuesten archäologischen Ergebnissen, Funden und weiteren Objekten Einblicke ins Mittelalter. Auf Burg Rötteln ist sie zugleich an einem der Ausgrabungsorte des internationalen Projekts „Châteaux rhénans – Burgen am Oberrhein“ zu sehen, heißt es in einer Mitteilung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.

Entlang des Rheins haben sich bis heute fast tausend mittelalterliche Burgen erhalten, die ihre Besucher in längst vergangene Zeiten entführen – und auch der Forschung immer wieder neue Quellen bieten. Welche Bedeutung die mächtigen Bauwerke für die Region haben und was sie über das Leben im Mittelalter verraten, erforscht seit 2022 das internationale Projekt „Châteaux rhénans – Burgen am Oberrhein“.

Mit Erfolg, wie Patricia Alberth weiß, die Geschäftsführerin der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg: „Die spannenden Ergebnisse und Funde der Ausgrabungen sind in der Wanderausstellung noch bis Sonntag, 20. September, auf Burg Rötteln zu sehen.“

Das Projekt unterstreiche den europäischen Gedanken, der auch in den Monumenten der Staatlichen Schlösser und Gärten verankert sei. „Mit den Ergebnissen schenken wir unseren Gästen neue Facetten des Burgalltags“, lobt Alberth die internationale Kooperation.

Burg Rötteln war Grabungsstätte für Projekt

Eine der Grabungsstätten des Projekts war auch die Burg Rötteln, die nun zum Ausstellungsort für „Spuren, Schätze, Sagen“ wird. Die Wanderausstellung zeigt nicht nur Funde aus der gesamten Interreg-Projektregion, sondern führt die verschiedenen Teilprojekte zusammen und bietet für verschiedene Zielgruppen ein spannendes Besuchserlebnis, heißt es.

Stefan Baust, wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Vermittlung der Burgen, Burg- und Festungsruinen, erklärt: „Neben den aktuellen Erkenntnissen und Funden erwarten unsere Gäste noch weitere Objekte, die ein lebhaftes Bild vom Alltag auf einer mittelalterlichen Burg zeichnen. Mythen und Legenden zum Lesen und Hören laden zum Träumen ein, Druckgrafiken aus der Romantik zeigen, wie das Mittelalter um 1800 verklärt wurde.“

Blick in die Ausstellung in der Burg

Blick in die Ausstellung in der Burg

SSG/Anna-Katharina Kemmer

Darüber hinaus dürfen sich die Gäste laut der Mitteilung auf die Ergebnisse der Zeichenwettbewerbe 2023 bis 2025, die unter dem Motto „Drachen, Riesen, Nixen“ standen, und auf kindgerechte intermediale Stationen zur „Burg im Mittelalter“ freuen.

Das internationale Projekt hinter der Wanderausstellung ist Teamwork im besten Sinne. 36 Partner aus dem Elsass, der Pfalz, Baden-Württemberg und der Nordwestschweiz arbeiteten zusammen. Finanziert wurde das Projekt mit Fördermitteln der EU im Rahmen des trinationalen Großprojekts „Châteaux rhénans – Burgen am Oberrhein“.

Neue Impulse für die Burgenforschung

Dank der Unterstützung durch die Interreg-Förderung der EU konnten die Forscher gemeinsam Forschungsgrabungen realisieren und mehr über das historische und kulturelle Erbe erfahren, einschließlich vieler neuer Impulse für die Burgenforschung im Regierungsbezirk Freiburg, heißt es.

Die Wanderausstellung ist noch bis Sonntag, 20. September, zu sehen. Der Eintritt kostet drei Euro, ermäßigt 2,50 Euro und für Kinder 1,50 Euro. Gruppen ab 20 Personen bezahlen 2,50 Euro pro Person.

Ein barrierefreier Zugang besteht zur Unterburg. Der Zugang zur Burgschenke und zur Gartenwirtschaft ist ebenfalls barrierefrei möglich. Für Führungen kann der Röttelnbund Haagen unter Tel. 07621/56494 kontaktiert werden.

Öffnungszeiten

Die Burg ist montags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet (letzter Einlass 17.30 Uhr).