Bürger informieren sich
: Quellenexkursion stößt auf reges Interesse

Zu der Tour hatte die IG Lebensraum Oberes Kandertal eingeladen.
Von
(red/pm)
Malsburg Marzell
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50 Teilnehmer nahmen an der Exkursion zu den Quellen teil und blickten in die Brunnenstuben.

IG Lebensraum Oberes Kandertal

Während der rund dreistündigen Exkursion, die von Alt-Wassermeister Bernd Wehrle geleitet wurde, erfuhren die 50 Teilnehmer, darunter auch Kreisrätin Daniela Meier und Bürgermeister Mario Singer, wo sich ein Teil der 33 Quellen befindet, die Malsburg-Marzell mit Trinkwasser versorgt. Wehrle erklärte den Aufbau der Wasserversorgung und öffnete die sonst verschlossenen Brunnenstuben. Dabei überzeugten sich die Teilnehmer von der Qualität des Wassers, das sie direkt aus der Quelle schöpfen durften, heißt es im Nachgang.

Wehrle erklärte, wie die Quellen in Brunnenstuben gefasst werden und in die Trinkwasserleitungen eingespeist werden. Nach der Wanderung konnten Interessierte einen Blick in den Hochbehälter an der Waldebnitz bei Kaltenbach werfen, dem eine wichtige Rolle bei der Trinkwasserversorgung der Gemeinde zukommt.

Vor der Exkursion zeigte der Physiker Peter Apian-Bennewitz anhand eines Plakats eine 3D-Darstellung mit der Größe von Windenergieanlagen, wie sie sich auf die Topografie von Malsburg-Marzell auswirken könnten.

Die von der Regionalplanung festgelegten Vorranggebiete lagen teilweise in Wasserschutzzone II. Die IG Lebensraum Oberes Kandertal hatte im September rund 1000 Stellungnahmen von Bürgern dem Regionalverband übergeben, in dem unter anderem die Planung von Vorranggebieten in Wasserschutzgebieten kritisiert wurde.

Aufgrund der großen Nachfrage wird die Quellenexkursion zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt, heißt es.