Breites Angebot begeistert: Von Bauen bis Genuss: Das bietet die Regio-Messe in Lörrach

Es gibt viele Möglichkeiten an den Ständen etwas zu probieren, damit werben die Händler um die Gunst der Kunden.
Alexandra GünzschelDie Lörracher Regio-Messe biegt auf die Zielgeraden ein. Für die erste Phase zeigt sich Messe-Chef Thomas Platzer im Gespräch mit unserer Zeitung zufrieden. Nach einem guten Auftakt am Wochenende folgte die montagstypische Besucherdelle. Im weiteren Verlauf strömte das Publikum wieder auf das Gelände am Lörracher Haagensteg.
„Volle Hütte“ war dann am Mittwoch angesagt, so Platzer. Der Seniorentag mit Kaffee, Kuchen und Schlager mit Sascha Alexander lockte trotz des Regens und kalter Temperaturen Besucher aus nah und fern an.
Die Zielmarke von 50 000 Besuchern stehe nach wie vor, wie im Gespräch deutlich wurde. Vergangenes Jahr habe man 48 000 Besucher gezählt. „Ich hoffe, dass wir in dieser Größenordnung bleiben werden.“ 2025 fand die große Thüringer Messe in Erfurt zeitgleich statt. Viele Aussteller mussten sich für eine der Veranstaltungen entscheiden. Das ging nicht gut aus für die Lörracher Messe, die dadurch merklich kleiner ausfiel.
Nachdem sich die langjährige Regio-Geschäftsführerin Natalia Golovina im vergangenen Jahr beruflich neu orientiert hat, standen Geschäftsführer Platzer und seine Ehefrau, die ihn in der heißen Phase nach Kräften unterstützt, plötzlich allein da. Trotz aller Schwierigkeiten entschieden sich die beiden dafür, die Regio-Messe nicht sterben zu lassen. „Jetzt geben wir Gas“, zeigten sie sich anlässlich eines Pressegesprächs im Vorfeld der 40. Ausgabe kämpferisch.
Auftakt erfüllt Erwartungen
Der Messeauftakt habe die Erwartungen erfüllt, zieht Platzer eine Zwischenbilanz. Die Gespräche mit den Ausstellern vermittelten ein sehr positives Bild. „Ich hoffe, dass dies in der zweiten Messehälfte so bleibt“, betonte der Messe-Chef, der auch viel Zuspruch vom Publikum erhielt: „Seitens der Besucher, von denen viele schon in den Vorjahren auf der Messe waren, kommt vor allem die größere Zahl an regionalen und überregionalen Ausstellern sehr gut an.“
Das Publikum ist gemischt, die Regio-Messe ist immer noch eine generationenübergreifende Veranstaltung. Neben dem traditionellen Schwerpunkt Bauen, Renovieren und Sanieren geht es auch wieder ums Schlemmen, um die Naherholung und die Gesundheit. Ein weiterer Schwerpunkt bleibt das Thema Haushalt und Wohnen. Unter anderem präsentiert Einrichten Schweigert aus Maulburg erstmals auf 200 Quadratmetern Wohnideen.
Breites Angebot
Für den heutigen Donnerstag kündigte Platzer nochmals den „Kids Day“ sowie den „Elsässertag“ an. Dann müssen Kinder bis zwölf Jahre und Franzosen keinen Eintritt bezahlen. Und wer seine Tracht mal wieder ausführen möchte, kann dies am Samstag, 28. März, auf der Regio-Messe kostenlos tun. Gleichzeitig kommen zum Abschluss der Regio-Messe am Samstag und Sonntag Autoliebhaber auf ihre Kosten. Vor dem Messegelände findet wieder die „US-Cars, Bikes & Kustom“ statt.
Die Veranstalter empfehlen den Besuchern eine Anreise mit der Bahn, die in Verbindung mit einer Eintrittskarte kostenlos ist. Wer am kommenden Sonntag vor Ort keinen Parkplatz findet, kann auf den Bauhaus- oder Kaufland-Parkplatz ausweichen. Von dort aus wird ein Shuttle-Service eingerichtet.
