Brandursache bleibt unklar
: Gutachten für Schwörstädter Feuer liegt vor

Konkrete Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung haben sich nicht ergeben.
Von
Heinz Vollmar
Schwörstadt
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Eine genaue Brandursache war nicht zu ermitteln.

Heinz Vollmar

Im Februar dieses Jahres wurde das ehemalige Klausmann-Gebäude, Formen-und Werkzeugbau an der Breslauerstraße in Schwörstadt ein Raub der Flammen. Nach monatelangen Ermittlungen der Polizei Lörrach und das Warten auf das Gutachten eines Brandsachverständigen teilte die Staatsanwaltschaft Lörrach am Mittwoch mit, dass das Gutachten nun vorliege.

Die Experten identifizierten einen Lagerabschnitt als Entstehungsbereich identifiziert werden, nicht jedoch die genaue Brandursache. Konkrete Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung hätten sich nicht ergeben. Als Brandursache kämen technische Defekte an gelagerten Lithium-Akkus oder Stromkabeln in Betracht. Der entstandene Schaden an Gebäude und Inventar wird durch die Polizei auf etwa zwei Millionen Euro geschätzt, so die Staatsanwaltschaft in ihrer Stellungnahme.

Der nunmehr vorliegenden Stellungnahme der Staatsanwaltschaft Lörrach gingen mehrfache Anfragen bei der Polizei in Lörrach voraus. Konkrete Antworten bezüglich des Brandgeschehens in Schwörstadt im Februar dieses Jahres konnten jedoch nicht erfolgen. Ende August erfolgte dann der Hinweis, dass der Fall inklusive des nunmehr vorliegenden Gutachtes bei der Staatsanwaltschaft Lörrach angesiedelt sei. Von dort kam nun die Nachricht, dass der Fall des Großbrandes in Schwörstadt nun endgültig abgeschlossen ist.