Biotopverbund: Auf Schallbacher Feldwegen soll es blühen und auch summen

Blühwiese beim Rüttehof (Symbolfoto)
Astrid HellebrandDie Gemeinde Schallbach beteiligt sich am Biotopverbund mit zwei Blühwegen. Es handelt sich hierbei um wenig befahrene, mit Gras bewachsene Feldwege im Besitz der Gemeinde. Der eine Weg führt vom Fasnachtsfeuerplatz zum Egringer Wald, der zweite vom Hagenbrunnen Richtung Tiergehege. Die beiden drei Meter breiten Wege haben eine Gesamtlänge von etwa 650 Metern.
Beide Wege, sagte Bürgermeister Christian Iselin im Gemeinderat, seien nunmehr gefräst und eingesät. Damit das Saatgut aufgehen und die Pflanzen heranwachsen könnten, dürften die Wege zwei Monate lang nicht befahren werden. Für die betroffenen Landwirte, teilte Iselin mit, sei das so in Ordnung. Besonders erfreulich fand Iselin das Angebot eines Eigentümers, eine weitere Fläche unterhalb des Friedhofs als Blühwiese nutzen zu dürfen. Auch dort liefe die Umgestaltung bereits.
Gemeinde besitzt keine Äcker
Schallbach ist 2024 dem Landschaftserhaltungsverband (LEV) im Landkreis Lörrach beigetreten. Da die Gemeinde keine Äcker besitzt, die man als Brache umnutzen könnte und es nicht einfach ist, Blühwiesen – und somit brachliegende Flächen – von Landwirten einzufordern, kam man auf die Lösung der Blühwege.