Basel/Regio: Bundespolizei stoppt zahlreiche illegale Einreisen

Die Bundespolizei hat alle Hände voll zu tun.
Beatrice EhrlichIn einem Fernreisebus von Mailand nach Amsterdam versuchten elf Personen unerlaubt nach Deutschland einzureisen, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei. Bis auf einen Jugendlichen, wurden alle wieder in die Schweiz zurückgewiesen.
Am Grenzübergang Weil am Rhein-Autobahn, stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Freitag Personen verschiedener Nationalitäten fest. Darunter befanden sich drei Männer aus Afghanistan, im Alter von 17, 20 und 38 Jahren. Weiterhin waren es zwei männliche kongolesische Staatsangehörige, im Alter von 25 und 41 Jahren, zwei männliche 21 und 39 Jahre alte ägyptische Staatsangehörige, ein senegalesischer Staatsangehöriger im Alter von 38 Jahren, ein 29-jähriger nigerianischer Staatsangehöriger, eine 25-jährige kamerunische Staatsangehörige sowie ein 16-jähriger gambischer Staatsangehöriger kontrolliert.
Zehn Personen kehren um
Alle Personen konnten keine gültigen Dokumente für die Einreise nach Deutschland vorlegen und wurden zur Identitätsfeststellung zur Bundespolizei nach Efringen-Kirchen gebracht. Wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz, leitetet die Bundespolizei jeweils Strafverfahren ein. Bis auf den 16-jährigen gambischen Staatsangehörigen mussten alle Personen wieder in die Schweiz zurück.
Trotz eines bestehenden Einreiseverbots versuchte ein 31-Jähriger nach Deutschland einzureisen. Die Bundespolizei verweigerte ihm die Einreise und wies ihn in die Schweiz zurück. Er war mit einem Fernzug vom Basel SBB in Richtung Deutschland unterwegs. Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten am Badischen Bahnhof fest, dass der Mann vor einem Monat nach Spanien überstellt worden war. Zudem verhängte die Ausländerbehörde ein mehrjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland und schrieb ihn zur Fahndung aus. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein und schoben Mann zurück.
Gefälschte Dokumente
Bereits am Donnerstagabend verhinderte die Bundespolizei an der deutsch-schweizerischen Grenze einen unerlaubten Einreiseversuch von vier irakischen Staatsangehörigen. Zwei Personen führten gefälschte Führerscheine mit sich.
Die vier Insassen eines Fahrzeugs wurden am Grenzübergang Weil am Rhein/Autobahn überprüft. Der 31-jährige Fahrer, sowie der 23-jährige Beifahrer und die 35 und 23 Jahre alten Mitfahrer konnten keine zum Grenzübertritt berechtigten Dokumente nachweisen. Danach wurden die vier Männer zurückgewiesen.