Autonomes Frauenhaus Lörrach
: Frauenhaus setzt Zeichen gegen Gewalt

Am 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Auch das Autonome Frauenhaus Lörrach beteiligt sich.
Von
red/pm
Lörrach
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Immer wieder erinnert das Frauenhaus Lörrach an Gewalt gegen Frauen. Hier eine Kunstinstallation anlässlich des Weltfrauentags im Jahr 2024. (Archivfoto)

Immer wieder erinnert das Frauenhaus Lörrach an Gewalt gegen Frauen. Hier eine Kunstinstallation anlässlich des Weltfrauentags im Jahr 2024. (Archivfoto)

Adrian Steineck
  • Autonomes Frauenhaus Lörrach setzt zum 25. November ein Zeichen gegen Gewalt.
  • Die „Rote Bank“ steht als Symbol für betroffene und getötete Frauen.
  • Dieses Jahr wechselt sie vom Café Pape in die Tumringerstraße, gegenüber Karstadt.
  • Um 10 Uhr sprechen Caro Throm und Mia Bantlin an der neuen Position.
  • Öffentlichkeit ist eingeladen, an der roten Bank Solidarität zu zeigen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Am 25. November 1960 wurden drei der vier Schwestern Mirabal, Patria, Minerva und Maria Teresa vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monatelanger Folter ermordet. Der Mut der Schwestern gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln.

Das Autonome Frauenhaus nutzt den 25. November seit vielen Jahren, um die Öffentlichkeit für das Thema Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren. So wurde am 25.November 2025 im Rahmen des 40-jährigen Bestehens des Frauenhauses, in Kooperation mit der Stadt Lörrach, die „Rote Bank“ in der Lörracher Innenstadt installiert. Die erste Rote Bank, „Panchina Rossa“, wurde 2016 in Perugia in Italien aufgestellt. Seitdem hat sie sich international verbreitet – als starkes feministisches Symbol gegen Gewalt an Frauen. Mit ihrer kräftigen roten Farbe erinnert diese Bank daran, was so häufig unsichtbar bleibt: an die Geschichten von Frauen, die Gewalt erleben, und von jenen, die sie nicht überlebt haben. Sie ruft uns mitten in der Stadt dazu auf, sie erinnert uns daran: nicht zu schweigen – sondern hinzusehen, zuzuhören und konsequent zu handeln, heißt es.

Die Rote Bank in der Lörracher Innenstadt wechselt jährlich am 25. November ihren Standort. Dieses Jahr wird sie vom Standort vor dem Café Pape in die Tumringerstraße gegenüber von Karstadt, Höhe Calzedonia, umgesetzt. Das Umstellen der Bank ist dieses Jahr erstmalig ein Programmpunkt innerhalb der weltweit stattfindenden „Orange Days“, die hier vor Ort von Mia Bantlin organisiert werden. Um 10 Uhr wird es dort Redebeiträge von Caro Throm vom Frauenhaus Lörrach sowie Mia Bantlin, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Lörrach, geben. Die Öffentlichkeit ist eingeladen zur roten Bank zu kommen.