Ausstellung in Lörrach: Insiderblick auf Graffiti im Dreiland

Blick in die Graffiti-Ausstellung im Dreiländermuseum
Martin Schulte-KellinghausMit Wolfgang Krell, einem Pionier der Graffiti-Szene, begleitet ein ausgewiesener Kenner und Mitgestalter der frühen Graffiti-Bewegung in Deutschland den Ausstellungsrundgang.
Krell, an Konzeption und Gestaltung der Ausstellung beteiligt, gibt am Freitag, 15. Mai 2026, um 18 Uhr persönliche Einblicke in die Entwicklung von Graffiti und Street Art.
Seit den 1980er-Jahren ist Krell in der Szene aktiv und hat deren Entwicklung aus nächster Nähe miterlebt und mitgestaltet.
Seine Wurzeln liegen in Dortmund, einer der damaligen Hochburgen der Graffiti-Kultur, heute lebt und arbeitet er in Lörrach.
In die Ausstellung ist er auch konzeptionell und gestalterisch eingebunden – seine Führung verbindet daher persönliche Perspektiven mit Einblicken hinter die Kulissen.
Im Rahmen des Rundgangs vermittelt Krell sowohl kunsthistorische Zusammenhänge als auch Erfahrungen aus seiner langjährigen künstlerischen Praxis, heißt es zum Inhalt der Führung.
Bereits früh war er auch mit der Hip-Hop-Szene verbunden. Parallel dazu entwickelte er eine eigene künstlerische Handschrift, die sich über klassische Graffiti hinaus auf unterschiedliche Medien und Formate erstreckt.
Die Sonderausstellung beleuchtet die Entwicklung von Graffiti und Street Art nicht nur im Dreiländereck. Ausgehend von lokalen Projekten wie der „Open Bridge“ im Grütt-Park, verschiedenen Hotspots der Sprayerszene in Basel und im Elsass dokumentieren Fotografien von Martin Schulte-Kellinghaus die Vielfalt und den Wandel dieser Kunstform – von den Anfängen bis zu heutigen Murals und urbanen Projekten.
Die Führung kann ohne Anmeldung besucht werden, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Info: www.dreilaendermuseum.eu