Arbeiten laufen: Basel erhält ein 170 Meter langes Naturbad

Der Gleispool soll das längste Naturbad der Schweiz werden
Malheur&Fortuna / Xaos Collective- Auf dem Dreispitz-Areal entsteht ein 170 Meter langes Naturbad – der „Gleispool“.
- Bauarbeiten haben begonnen, Bahngeleise werden entfernt und als Holzsteg-Träger wiederverwendet.
- Eröffnung ist für den Sommer 2027 vorgesehen; zunächst folgt die Infrastruktur und der erste Parkabschnitt.
- Kosten liegen bei 8,8 Mio. Franken: CMS 4,8 Mio., Probst Stiftung 3 Mio., Münchenstein 250.000, Basel-Landschaft 480.000.
- Am Freilagerplatz geplant: Sportbecken mit zwei Bahnen sowie Freizeit- und Planschbereich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Für den Bau des Naturbads begannen die Bauarbeiter damit, die dortigen Bahngeleise zu entfernen. Die stillgelegte Eisenbahnrampe soll zu einem Schwimmbad werden. Die Eröffnung ist für den Sommer 2027 vorgesehen.
Dafür entfernt das Bauteam rund 800 Meter Schiene mit einem Gesamtgewicht von 40 Tonnen, wie die CMS in einer Mitteilung schreibt. Zudem müssen 380 Holzschwellen mit einem Gesamtgewicht von rund 18 Tonnen sowie 105 Stahlschwellen von insgesamt zehn Tonnen entnommen werden.
Die ausgebauten Bahnschienen bleiben Teil der Geschichte des Ortes, wie die Stiftung weiter schreibt. Sie finden entlang der Rampe als Träger des Holzstegs Wiederverwendung. Sobald die rechtskräftige Baubewilligung vorliegt, folgen die Infrastruktur für den künftigen Badebetrieb sowie die der erste Abschnitt des Gleisharfenparks.
Kosten belaufen sich auf 8,8 Millionen Franken
Wo einst Züge rangierten sollen nächstes Jahr ein Sportbecken mit zwei Schwimmbahnen sowie ein Freizeit- und Planschbereich der Öffentlichkeit der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Die Pläne stammen vom Architekturbüro Malheur & Fortuna. Die Kosten belaufen sich auf rund 8,8 Millionen Franken.
Dabei trägt die CMS als Grundeigentümerin 4,8 Millionen bei. Weiter unterstützt die Frank und Alma Probst Stiftung den Gleispool mit drei Millionen Franken. Die Gemeinde Münchenstein hat Drittmittel in der Höhe von 250.000 Franken zugesagt, der Kanton Basel-Landschaft 480.000 Franken, wie es weiter heißt.
Der Gleispool soll das längste Naturbad der Schweiz werden, wie die CMS vergangenes Jahr festhielt. Der Standort ist beim Freilagerplatz, wo sich das Kunsthaus Baselland, das Haus der Elektronischen Künste und die Hochschule für Gestaltung und Kunst der FHNW befinden.