Anhaltende Trockenheit: Stadtbäume brauchen dringend Wasser

Junge Bäume leiden besonders unter der Hitze.
Bernhard Konrad- Lörrach bittet Bürger um Hilfe beim Gießen städtischer Bäume wegen anhaltender Trockenheit.
- Besonders junge Bäume und Standorte mit wenig Wasserspeicherung benötigen zusätzliche Pflege.
- Ausnahme bis zum 31. August: Wasser aus öffentlichen Brunnen auch mit Schlauch oder Tauchpumpe.
- Schläuche dürfen nicht am Auslauf oder an Armaturen befestigt werden – Entnahme nur aus dem Becken.
- Geeignete Brunnen stehen online, richtig gießen: 50–100 Liter langsam im Wurzelbereich, morgens oder abends.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die anhaltende Trockenheit setzt den Stadtbäumen in Lörrach zunehmend zu. Trotz der regelmäßigen Bewässerung durch die Mitarbeiter von Stadtgrün benötigen insbesondere jüngere Bäume und Standorte mit geringer Wasserspeicherung zusätzliche Unterstützung. Die Stadt Lörrach ruft deshalb die Bürger dazu auf, sich am Gießen der städtischen Bäume zu beteiligen.
Die Entnahme von Wasser mit einem Eimer oder einer Gießkanne ist grundsätzlich erlaubt, vorübergehend darf nun auch mit einem Schlauch oder einer kleinen Tauchpumpe Wasser aus den öffentlichen Brunnen entnommen werden. Diese Regelung gilt bis zum 31. August. Die Verwaltung hat als Ortspolizeibehörde hierfür eine Ausnahme von der Polizeiverordnung erlassen, die für alle gilt. Ein vorheriger Antrag ist nicht erforderlich.
OB Lutz: „Einfach und unbürokratisch“
„Unsere Stadtbäume sind unverzichtbar für das Stadtklima, spenden Schatten, verbessern die Luftqualität und machen Lörrach lebenswerter. Die außergewöhnliche Trockenheit bringt sie jedoch an ihre Belastungsgrenze. Schon heute gießen viele Menschen ganz selbstverständlich die Bäume vor ihrer Haustür oder in ihrer Nachbarschaft. Zuletzt hat das Engagement einzelner Bürger den Anstoß gegeben, diesen Weg für alle zu öffnen. Für dieses Engagement danke ich herzlich. Mit der befristeten allgemeinen Ausnahme möchten wir allen einen einfachen und unbürokratischen Weg eröffnen, sich für unsere Stadtbäume einzusetzen“, wird OB Jörg Lutz in der Mitteilung der Stadt Lörrach zitiert. „Die Mitarbeiter von Stadtgrün bewässern die städtischen Bäume bereits kontinuierlich“, heißt es.
Angesichts der außergewöhnlich langen Trockenperiode reichen diese Maßnahmen jedoch nicht aus, um alle gefährdeten Bäume in dem erforderlichen Umfang zu versorgen.
Das Wichtigste in Kürze
Wofür gilt die Ausnahme? Ausschließlich für die Bewässerung von Bäumen mit Wasser aus öffentlichen Brunnen. Mit Gießkanne oder Eimer: jederzeit erlaubt: keine Genehmigung nötig. Mit Schlauch oder Tauchpumpe: bis zum 31. August durch eine Ausnahme der Stadt erlaubt – kein Antrag erforderlich.
Das Wasser wird aus dem Becken entnommen; eine kleine Tauchpumpe ist zulässig. Das Anbringen von Schläuchen am Auslauf, Armaturen oder anderen Bauteilen des Brunnens ist nicht erlaubt, um Schäden zu vermeiden.
Geeignete Brunnen
Nicht jeder Brunnen eignet sich. geeignet sind Brunnen mit einem ausreichend tiefen Brunnentrog. Bei den sogenannten Umlaufbrunnen wird das Wasser im Kreislauf geführt, dort ist keine Entnahme möglich. Welche Brunnen geeignet sind, erfahren Interessenten online unter www.loerrach.de/Brunnen.
Kein Widerspruch zum Verbot des Landratsamts
Dieses Entnahmeverbot betrifft Bäche und andere oberirdische Gewässer. Ein Stadtbaum benötigt je nach Alter und Standort 50 bis 100 Liter Wasser pro Gießgang. Wichtig ist, das Wasser langsam im Wurzelbereich versickern zu lassen, damit es tief in den Boden eindringen kann – am besten morgens oder abends.
Kontakt: Rückfragen richten Sie bitte an ordnung@loerrach.de.