Anbau geplant: Terminal am EuroAirport soll modernisiert werden
zugestimmt.

Der EuroAirport steht vor weiteren Investitionen.
Michael Werndorff- EuroAirport modernisiert Terminal: Beide Basel stimmten einer Erweiterung zu.
- Geplant sind 157 Mio. Euro Investitionen, finanziert vom EAP selbst.
- Anbau von 14.000 m² und Sanierung von 15.000 m², Start 2027, Ende 2030/2031.
- Ziel ist bessere Abfertigung und Aufenthaltsqualität – ohne zusätzliche Flugkapazität.
- Südlandungen nehmen laut Direktor zu, Grund sind geänderte Windverhältnisse.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Das Vorhaben sieht Investitionen von 157 Millionen Euro vor und soll die Infrastruktur modernisieren sowie die Passagierabwicklung verbessern. Die Finanzierung des Projekts übernimmt der EAP selbst, wie die beiden Basel am Dienstag mitteilten. Für den Investitionsbeschluss des Flughafenverwaltungsrats braucht es aber eine Genehmigung durch die zuständigen Behörden in der Schweiz und Frankreich. Auf schweizerischer Seite erfolgt dies durch den Bund im Einvernehmen mit den beiden Kantonen. Vorgesehen ist laut einer früheren Mitteilung des EAP ein Anbau in der Größe von 14.000 Quadratmetern an der Ostfassade des bestehenden Terminals sowie eine umfassende Sanierung einer Fläche von 15.000 Quadratmetern im alten Teil des Flughafenbaus.
Der Baubeginn wurde auf 2027 festgelegt, die Fertigstellung ist für
2030/2031 geplant. Mit dem Projekt würden die betriebliche Effizienz sowie die Service- und Aufenthaltsqualität für Fluggäste verbessert werden, schrieb die Regierung weiter. Es würden keine zusätzlichen Kapazitäten zur Abfertigung von Flugzeugen geschaffen. Die Modernisierung erfülle hohe Anforderungen an die Umweltverträglichkeit während der Bauphase und im späteren Betrieb.
Derweil sorgen die zunehmenden Südlandungen für Kritik: Die Anzahl dürften laut dem Direktor des Flughafens Basel-Mülhausen, Tobias Markert, langfristig zunehmen. Grund sind veränderte Windverhältnisse, wie er im Sommer in einem Interview mit CH Media sagte. „Traditionell dominieren in unserer Region Westwindlagen - das ändert sich“, sagte der Direktor des Euroairports mit Verweis auf Messdaten des französischen Wetterdiensts Météo-France. Weil die Hauptpiste in Nord-Süd-Richtung liege, sei der Handlungsspielraum des Flughafens begrenzt, sagte Markert. Bei starkem Wind aus Norden müssen die Flugzeuge laut ihm aus Sicherheitsgründen von Süden her landen.