Aktuelles zur Ukraine und zu Polen
: Lörrach International lädt zu Osteuropa-Tagen an Dualer Hochschule

Die AG Osteuropa des Vereins Lörrach International lädt gemeinsam mit der DHBW Lörrach zu den Osteuropa-Tagen ein – mit spannenden Vorträgen von Experten.
Von
red/pm
Lörrach
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Die Duale Hochschule in Lörrach

Kristoff Meller

Dieses Jahr werden erstmalig in Zusammenarbeit mit dem Studium Generale der DHBW zwei Vorträge angeboten. Das Publikum ist eingeladen, mehr über die aktuelle Lage in der Ukraine und in Polen zu erfahren und im Anschluss mit den Rednern ins Gespräch zu kommen.

„Was geht uns die Ukraine an?“

Die Osteuropa-Tage werden am 25. November von Prof. Dr. Benjamin Schenk mit dem Vortrag „Was geht uns die Ukraine an? Russlands Angriffskrieg und die historische Verantwortung Deutschlands“ eröffnet.

Seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 zeigte Deutschland große Solidarität mit der Ukraine. Doch im vierten Kriegsjahr wächst die Debatte, wie lange diese Unterstützung fortgeführt werden soll. Welche historische Verantwortung trägt Deutschland für die Freiheit, Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine?

Schenk ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Basel. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Geschichte Russlands, der Sowjetunion und des postsowjetischen Raums. Er leitet er das Programm „Ukrainian Research in Switzerland“ (www.uris.ch)

Ein zweiter Abend wird am Dienstag, 3. Dezember die Lage in Polen hinterfragen. Ebenfalls im Rahmen des Studium Generale der DHBW Lörrach hält Dr. Martin Faber, Dozent an der Universität Freiburg, einen Vortrag mit dem Titel „Wohin entwickelt sich Polen? Ein neuer Staatspräsident und die Folgen“.

Ein neuer Staatspräsident und die Folgen

Im Juni 2025 wurde Karol Nawrocki, Kandidat der oppositionellen PiS-Partei, überraschend zum polnischen Präsidenten gewählt. „Er will die Regierung Tusks schwächen und die Chancen seiner Partei für die Parlamentswahl 2027 erhöhen. Mit antideutschen Tönen und Forderungen nach Kriegsreparationen sucht er Profil, während er Nähe zu Donald Trump betont“, so die Veranstalter. Der Vortrag fragt, wie es zu dieser Wahl kam und welche Folgen sie für Polens Beziehungen zu Deutschland, EU, NATO, die Ukraine und die Stabilität der polnischen Demokratie haben könnte.

Martin Faber ist Dozent am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Freiburg im Breisgau. Außerdem übte er eine Lehrtätigkeit in Rzeszów und Posen in Polen aus.

Beide Veranstaltungen finden um 18 Uhr im Georg H. Endress Auditorium der DHBW Lörrach an der Hangstraße statt. Es moderiert Hans Niefenthaler. Der Eintritt ist frei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich unter www.dhbw-loerrach.de/studium-generale

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