75 Jahre DLRg Rheinfelden
: Rheinschwimmen und großer Festakt

Das 75jährige Bestehen der DLRG-Ortsgruppe Rheinfelden war ein Spiegelbild eines langjährigen ehrenamtlichen Wasserrettungsdiensts.
Von
Heinz Vollmar
Rheinfelden
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Bei der Übergabe des Jubiläumsgeschenks durch Bürgermeisteri Kristin Fuchs an den Vorsitzenden der DLRG Rheinfelden, Jan Laleike (links). Die Ortsgruppe ist 75 Jahre alt geworden.

Heinz Vollmar

Mit einem Festakt im Beisein zahlreicher Besucher, darunter die Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann-Müller (CDU) und Niklas Nüssler (Grüne) sowie Vertreter der Stadt mit Bürgermeisterin Kristin Fuchs, hat die DLRG-Ortsgruppe Rheinfelden am Samstag ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert.

„Kein Mensch sollte mehr im Rhein ertrinken“, betonte der DLRG-Bezirksvorsitzende des Bezirks Hochrhein, Lars Fischer die überaus wichtige Arbeit der Wasserretter. Die DLRG-Ortsgruppe Rheinfelden habe daher 75 Jahre den Gemeinschaftssinn in den Fokus gestellt und professionelle Schwimmausbildung bis zu Rettungsschwimmern geleistet.

Am Ziel, dass kein Mensch mehr im Rhein ertrinken solle, habe sich seit 1950 nichts geändert, sagte der Bezirksvorsitzende. Gleichzeitig ging er darauf ein, dass sich die DLRG Rheinfelden seit ihrer Gründung stetig weiterentwickelt habe – sowohl fachlich, strukturell und menschlich.

Er blicke daher nicht nur auf einen langen Zeitraum zurück, sondern auch auf eine Geschichte „voller Engagement, Mut und Weitsicht“. Dies betreffe die große Leistung der Mitglieder der Ortsgruppe Rheinfelden.

Als wichtigen Teil des Bevölkerungsschutzes am Hochrhein bezeichnete die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller die Arbeit der DLRG-Ortsgruppe Rheinfelden. Sie sagte, dass das Engagement der Mitglieder beeindruckend sei, und bemerkte, dass es in der 75-jährigen Geschichte der Ortsgruppe nie einen Stillstand gegeben habe.

Der Grünen-Landtagsabgeordnete Niklas Nüssle bedauerte, dass die DLRG noch immer hinter der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und dem Technischen Hilfswerk etwas im Schatten stehe. Er wolle diese Erkenntnis auch mit in den Landtag nehmen, so der Abgeordnete.

DLRG-Gründung wird als Glücksfall bezeichnet

Als unverzichtbaren Teil der Gesellschaft bezeichnete indes Bürgermeisterin Kristin Fuchs die Arbeit der DLRG. Sie sagte, dass die Gründung der DLRG auf Initiative des Stadtjugendrings Rheinfelden und durch Unterstützung der DLRG Ortsgruppe Lörrach für Rheinfelden ein echter Glücksfall gewesen sei. Ob Wasserrettungsdienst, Schwimmausbildung, Jugendarbeit oder Katastrophenschutz – die Vielzahl der Leistungen der DLRG-Ortsgruppe ist bemerkenswert und verdiene höchste Anerkennung, so die Bürgermeisterin, die auch die Grüße von Oberbürgermeister Klaus Eberhardt überbrachte.

Als Jubiläumsgeschenk überreichte sie einen prall gefüllten Geschenkkorb sowie einen Scheck in Höhe von 750 Euro. Weitere Grußworte richtete Marc Thoma als Vertreter der Rheinfelder Feuerwehr sowie von befreundeten Vereinen beim Jubiläumsfestakt an die DLRG Ortsgruppe Rheinfelden.

Gruppen sichern dasRheinschwimmen ab

Ein gemeinsames Rheinschwimmen vom Bootshaus der DLRG am Rheinufer bis zum Hafen der Wassersportfreunde bestimmte indes den Jubiläumsmorgen. Begleitet wurden die Schwimmer von Booten der DLRG sowie der schweizerischen Rheinrettung. Parallel zum Rheinschwimmen und dem Festakt am Nachmittag überzeugte darüber hinaus die Präsentation der DLRG- Fahrzeuge, der Rettungsmittel sowie der Ausrüstung der DLRG an der Rettungswache. Vor Ort konnten sie sich hier einen breiten Überblick über die Arbeit der DLRG verschaffen, die im Obergeschoss der Rettungswache dokumentiert und ausgestellt wurde.

Die 75-jährige Geschichte der DLRG-Ortsgruppe Rheinfelden skizzierte beim Festakt indes der Vorsitzende der Ortsgruppe Rheinfelden, Jan Laleike. Er dankte auch den vielen Firmen und Unternehmen, die mit Fahrzeugen, Know-how und mit Material seit vielen Jahren die Arbeit der DLRG unterstützen.