30 Museen am Oberrhein arbeiten zusammen
: Unterwegssein als Konstante der Menschheitsgeschichte

Die Überblicksausstellung im Dreiländermuseum Lörrach wurde feierlich eröffnet.
Von
red/pm
Lörrach
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Die Ausstellung ist eröffnet: Regierungspräsident Gabbert sprach

Die Ausstellung ist eröffnet: Regierungspräsident Gabbert sprach

Michael Sesiani
  • Dreiländermuseum Lörrach eröffnet Überblicksausstellung zu Migration und Mobilität.
  • Bis zum 18. April 2027 zu sehen – Teil eines Projekts von 30 Museen am Oberrhein.
  • Reden von OB Jörg Lutz und Regierungspräsident Carsten Gabbert betonen Kooperation.
  • Konzept: exemplarische Biografien, „Zuhause-Unterwegs“ als Zugang zum Thema.
  • Sammlungslücken bleiben, neue Vermittlungsformate und Beiträge aus Basel und dem Elsass.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Oberbürgermeister Jörg Lutz und Regierungspräsident Carsten Gabbert sprachen zur Eröffnung. Vertreter der Partnermuseen aus Basel und dem Elsass sowie das Museumsteam stellten das grenzüberschreitende Projekt mit insgesamt 30 Museen am Oberrhein vor.

Die Lörracher Überblicksausstellung ist bis zum 18. April 2027 zu sehen (wir berichteten ausführlich).

Einzigartiges Netzwerk von Kooperationen

Oberbürgermeister Jörg Lutz stellte die Ausstellung in den Zusammenhang des europaweit einzigartigen Netzwerks von Kooperationen des Dreiländermuseums in Lörrach und verwies auf das breite Rahmenprogramm, das erstmals auch Veranstaltungen in zahlreichen Sprachen neben deutsch und französisch umfasst.

Regierungspräsident Carsten Gabbert richtete den Blick auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Museen und die Bedeutung offener Grenzen und Begegnungen am Oberrhein. Er betonte die Chancen, die im Zugang zu dem besonders wichtigen und aktuellen Thema Migration über das Begriffspaar „Zuhause-Unterwegs“ liegen.

Das Kuratorenteam des Dreiländermuseums gab anschließend Einblicke in die Konzeption der Ausstellung. Museumsleiter Jan Merk erläuterte das dreiteilige Konzept mit exemplarischen Biografien.

Migration sei eine Konstante der Menschheitsgeschichte, und mit dem Blick auf die Vielfalt der Motive und der historischen Begleitumstände wolle das Museum die Chance bieten, sich in die jeweiligen Situationen hineinzuversetzen.

Noch vorhandene Sammlungslücken

Der Volontär Marlon Zimmermann stellte den Sammlungsaufruf des Museums vor, da es in diesem Bereich noch viele Sammlungslücken gebe, und die Museumspädagogin Jeanette Gutmann erläuterte die neuen Vermittlungsformate und Zugänge zu unterschiedlichen Zielgruppen.

Wie vielfältig die Perspektiven auf Mobilität und Migration sind, zeigten auch die Beiträge der Partnermuseen. Esau Dozio vom Antikenmuseum Basel berichtete über die Wege von Menschen über Jahrtausende, Franck Burckel von der Seigneurie d’Andlau stellte das Elsass als Einwanderungsregion in den Mittelpunkt.

Vokalensemble Lörrach begleitet die Eröffnung

Mitreißend und mit einer thematisch stimmigen Liedauswahl wurde die Eröffnung musikalisch vom Vokalensemble Lörrach begleitet. Nach dem offiziellen Teil nutzten die knapp 200 Gäste beim Apéro die Gelegenheit zum Austausch und zu einem ersten Rundgang durch die Ausstellung, heißt es in der Mitteilung des Dreiländermuseums.

Als Überblicksausstellung bildet „Zuhause – unterwegs. Was Menschen bewegt“ den Ausgangspunkt für das gleichnamige trinationale Projekt. Bis April 2027 widmen sich insgesamt 30 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz unterschiedlichen Aspekten von Mobilität, Migration und Zugehörigkeit.