Wohnungsdurchsuchung in Friesenheim und Schwanau
: Polizei erwischt Falschgeld-Betrüger – und findet Drogen sowie Waffen

Die Ermittlungen wegen des Verdachts, Falschgeld in Umlauf gebracht zu haben, haben zur vorläufigen Festnahme eines 40-Jährigen und zur Identifizierung eines weiteren Tatverdächtigen geführt. Bei der Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten Kokain, Amphetamin und Waffen sicher.
Von
red/st
Friesenheim/Schwanau
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ARCHIV - Falsche Größe, fehlende Sicherheitsmerkmale, schlechte Farbgebung: Ein gefälschter Euro-Schein (unten) ist nicht immer so leicht vom Original zu unterscheiden. (zu dpa: «Fühlen, sehen, kippen: So erkennen Sie Falschgeld schnell») Foto: Franziska Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

Die beiden Tatverdächtigen sollen Falschgeld in Umlauf gebracht haben. (Symbolbild)

Franziska Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa
  • Polizei ermittelt wegen Falschgeld: Zwei Tatverdächtige in Friesenheim und Schwanau.
  • Ein 40-Jähriger zahlte in einer Discounter-Bäckerei mit gefälschtem 50-Euro-Schein.
  • Vor Ort festgenommen, weitere Falsifikate sichergestellt – Spur führte zu einem 43-Jährigen.
  • Durchsuchung am Mittwoch: Drogen in nicht geringer Menge und verbotene Waffen gefunden.
  • Haftbefehl gegen den 43-Jährigen erlassen, der 40-Jährige blieb auf freiem Fuß.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des 43-Jährigen in Friesenheim und Schwanau fanden die Ermittler zudem Drogen und verbotene Waffen. Ausgangspunkt der Polizeiermittlungen war der 13. Mai. Der 40-jährige Mann soll in einer Bäckerei eines Discounters mit einem gefälschten 50-Euro-Schein bezahlt haben, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Eine Mitarbeiterin bemerkte den mutmaßlichen Betrug und verständigte die Polizei. Beamte des Polizeipostens Schwanau nahmen den Mann noch vor Ort vorläufig fest. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden weitere gefälschte Geldscheine sichergestellt.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei geriet ein 43-Jähriger ins Visier der Beamten. Auch er steht im dringenden Verdacht, Falschgeld in Umlauf gebracht zu haben. Seine Wohnung wurde am Mittwoch (12. August) durchsucht.

Falschgeldspur führt zu weiterem Verdächtigen

Weitere Falsifikate fanden die Ermittler dort zwar nicht, dafür jedoch unter anderem Kokain und Amphetamin in nicht geringer Menge, heißt es weiter. Darüber hinaus stellten die Beamten verbotene Waffen sicher, darunter ein Butterflymesser, einen Schlagring und Schreckschusswaffen. Die Funde begründen laut Polizei den Verdacht des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.

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Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg wurde der 43-Jährige am Donnerstag dem Amtsgericht Offenburg vorgeführt. Das Gericht erließ Haftbefehl, der deutsche Staatsangehörige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der ebenfalls deutsche 40-Jährige blieb nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freiem Fuß.

Die für die Durchsuchungen erforderlichen Beschlüsse sowie der Antrag auf Untersuchungshaft waren zuvor von der Staatsanwaltschaft Offenburg beim Amtsgericht Offenburg erwirkt worden.