Weiterhin in Liga drei: Der Friesenheimer Fußballprofi Kai Eisele hat einen neuen Verein

In Halle erlebte Kai Eisele (rechts) seine bisher beste Zeit der Karriere. Der Friesenheimer wechselt nun von Unterhaching nach Ingolstadt.
Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpaKai Eisele hat in seiner Karriere schon so manches erlebt. 103 Spiele absolvierte der gebürtige Friesenheimer in der dritten Fußball-Bundesliga und auch im deutschen Unterhaus war er für den Karlsruher SC zweimal im Einsatz. Nun hat der 30-Jährige, der in seiner Jugend über den FC Ottenheim, den FV Sulz und den Offenburger FV den Sprung in die Nachwuchsabteilung des SC Freiburg schaffte, einen neuen Verein.
Am Montag gab der Drittligist FC Ingolstadt 04 die Verpflichtung des Keepers bekannt. Eisele bleibt damit in Bayern, zuletzt spielte er bei der Spielvereinigung Unterhaching. In der zweiten Saisonhälfte war er dort Stammkeeper, konnte den Abstieg in die Regionalliga jedoch nicht verhindern. Eisele selbst, der beim damaligen Drittligisten Halleschen FC von 2018 bis 2021 seine erfolgreichste Zeit als Profisportler erlebte, bleibt jedoch weiterhin in Liga drei.
„Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren immer sehr klar und auf einer vertrauensvollen Basis. Dabei hatten wir das gemeinsame Ziel, zusammenzukommen – umso schöner, dass es jetzt geklappt hat“, wird der Ortenauer auf der Internetseite seines neuen Vereins zitiert.
Schon viel sportlich wie menschlich erlebt
„Ich bringe einige Jahre Erfahrung mit und habe in verschiedenen Situationen viel erlebt – sportlich wie menschlich. Genau das will ich hier einbringen. Ich will vorangehen und Verantwortung übernehmen – auf und auch neben dem Platz“, ergänzt er.
Das erhofft sich der Verein von Eisele
Welche Rolle genau Eisele bei den „Schanzern“ übernehmen wird, wird in der Pressemitteilung nicht ausgeführt. „Mit Markus Ponath und David Klein verfügen wir bereits über zwei äußerst vielversprechende, talentierte Torhüter in unserem Kader. Vor diesem Hintergrund war es unser erklärtes Ziel, die vakante dritte Position mit einem erfahrenen, zugleich aber mannschaftsdienlich agierenden, Profi zu besetzen“, sagt Sportdirektor Ivo Grlic über den Transfer. Eisele solle mit seiner „Routine und Ausstrahlung als verlässlicher Ruhepol“ agieren, der den jungen FCI-Keepern „wertvolle Impulse geben wird“, erhofft sich Grlic.
Eisele, der für Unterhaching in der Vorsaison insgesamt 21 Pflichtspiele absolvierte und im Landespokal-Finale knapp scheiterte, scheint dafür bereit zu sein. „Jetzt freue ich mich sehr auf die Aufgabe“, sagt der gebürtige Friesenheimer.
