Vor dem Spiel im DFB-Pokal: Das sagt Heidenheims Trainer Frank Schmidt über den Bahlinger SC

Geht in seine 19. Saison als Trainer des 1. FC Heidenheim: Frank Schmidt.
Harry Langer/dpaEines machte Heidenheims Trainer Frank Schmidt auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel gegen den Bahlinger SC unmissverständlich klar: Auch wenn sein Team am Samstag (15.30 Uhr/live bei Sky) als Bundesligist klarer Favorit ist, wird man den Regionalligisten vom Kaiserstuhl definitiv nicht unterschätzen.
Denn das Ziel von Schmidt, der in seine 19. (!) Saison als Trainer des 1. FC Heidenheim geht und in Fußball-Deutschland Kultstatus hat, ist klar: das Erreichen der zweiten Runde im DFB-Pokal. Damit das für den Bundesligisten klappt, hat sich Schmidt mit seinem Team akribisch vorbereitet – umfangreiches Videostudium inklusive.
„Wir haben alle Videos bekommen und wir haben alle Spiele auch gesehen, die jetzt für uns relevant waren – angefangen mit dem 5:4-Sieg beim Karlsruher SC“, so Schmidt mit Bezug auf den überraschenden Testspiel-Erfolg der Bahlinger gegen den badischen Zweitligisten.
Sehr gut informiert über die Bahlinger Mannschaft
Und generell: Schmidt wirkte extrem gut informiert über die Bahlinger Mannschaft und nannte zahlreiche BSC-Spieler bei der Pressekonferenz beim Namen. Er erwartet eine „offensiv ausgerichtete Mannschaft“ im Kaiserstuhlstadion, gegen die die Heidenheimer bestehen wollen.
2002 in Bahlingen im DFB-Pokal ausgeschieden
Im Laufe der Pressekonferenz kam Schmidt dann auch noch auf seine Vergangenheit zu sprechen. Denn mit dem Bahlinger SC verbindet er einige Erinnerungen. In seinem ersten Trainerjahr – in der Saison 2007/08 – war er in der Oberliga mit Heidenheim zu Gast im Kaiserstuhlstadion und gewann 2:1. Als Spieler hat er jedoch keine guten Erinnerungen an den Bahlinger SC: 2002 schied er mit Alemannia Aachen im Pokal gegen den BSC aus.
An seiner Vorfreude auf den Pflichtspielauftakt ändert das jedoch nichts – auch wenn er Respekt vor dem Gegner und den Rahmenbedingungen hat. „Der Rasen ist auch nicht der beste, Direktspiel wird unheimlich schwierig“, hat Schmidt per Videostudium festgestellt.
Eine Ausrede soll das für den erfahrenen Trainer, der selbst im gehobenen Amateurbereich angefangen hat, allerdings nicht sein. „Ich freue mich auf die Rahmenbedingungen, weil wir mal wieder zeigen können, dass es keine schlechten Rahmenbedingungen gibt. Es darf keine schlechte Einstellung geben, sondern wir müssen das so annehmen, wie es ist“, sagte Schmidt.
800 Fans des 1. FC Heidenheim werden im Kaiserstuhlstadion erwartet
Er und sein Team werden am Samstag von rund 800 Heidenheimer Fans begleitet. Der Gästebereich im Kaiserstuhlstadion, in dem extra für das Spiel eine Zusatztribüne aufgestellt wurde, ist damit ausverkauft.
