Von Waldfotos bis zur Hochzeit
: Fotografen pilgern in den Lahrer Stadtpark

Die Orangerie im Lahrer Stadtpark bietet sich – wie der Rosengarten nebenan – für Fotoshootings an. „Photozazzer“ hat am Sonntag für die Besucher des Parks an mehreren Locations Stationen aufgebaut, um professionelle Fotografie kennenzulernen.
Von
Endrik Baublies
Lahr
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An verschiedenen Stationen im Lahrer Stadtpark stellen Fotografen verschiedene Aspekte der professionellen Fotografie vor.

An verschiedenen Stationen im Lahrer Stadtpark stellen Fotografen verschiedene Aspekte der professionellen Fotografie vor.

Baublies
  • „Photozazzer“ zeigte im Lahrer Stadtpark Stationen zur professionellen Fotografie.
  • In der Villa Jamm schminkte eine Visagistin Models, daneben entstanden Porträts im Studio.
  • In der Orangerie fotografierte Helene Karsten ein Hochzeitspaar ohne Blitz – diffuses Oberlicht half.
  • Ein Blitzstudio im kühlen Keller lief, doch die Kameraausstellung zog nur wenige an.
  • Das Wetter lockte viele in den 4,5 Hektar großen Park, die Veranstalter waren zufrieden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Villa Jamm, wo Roswitha Grafmüller als Visagistin überwiegend Frauen für das Shooting nebenan in Szene setzte, gab es Wartezeiten. Christian Albrecht hatte im Raum nebenan eine Softbox samt Aufheller mit neutralem, dunkelgrauem Hintergrund aufgebaut. Hier wurden die perfekt geschminkten Models porträtiert.Die digitale Welt hat sich gerade in diesem Bereich, Porträt, Mode oder Hochzeitsfotografie, längst etabliert. Ein Vorteil für die „Modelle“: Sie konnten ihre Favoriten auf dem Bildschirm der Kamera gleich bewerten.

Im Keller der Villa hatte Jan Leber ein Blitzstudio aufgebaut. Der Keller hatte den Vorteil gegenüber dem Erd- oder Obergeschoss, dass es hier kühl war.

Die Ausstellung von historischen Kameras lockte derweil nur wenige Besucher an. Da half auch das Spiel eines Besuchers auf dem Irmler-Flügel nicht wirklich. Die Bullenhitze der vergangenen Tage hatte sich trotz weitgeöffneter Fenster noch nicht aus den Mauern und dem Dachstuhl verzogen. Die Kameras waren allerdings auch nicht gerade vielsagend, gemessen an dem Anspruch der anderen Stationen. In einer Vitrine lagen überwiegend Kleinbildkameras ohne Erklärungen auf dem Boden. Das sah eher wie ein Flohmarkt aus, wo derartige Modelle immer noch angeboten werden.

Helene Karsten fotografiert ein Hochzeitspaar in der Orangerie.

Helene Karsten fotografiert ein Hochzeitspaar in der Orangerie.

Baublies

In der Orangerie lichtete Helene Karsten bei unserem Rundgang gerade ein Hochzeitspaar ab. Das aufgrund des bedeckten Himmels etwas diffuse Oberlicht war hier von Vorteil. Die Sonne hätte den Raum mit Licht und Schatten so geflutet, dass das Weiß der Braut und der dunkle Anzug des Bräutigams nicht auf dem Chip zu bannen gewesen wären. Die Fotografin konnte gerade aufgrund der Helligkeit in der Orangerie auch auf den Aufsteckblitz verzichten. Dafür verwendete sie viel Mühe, zwei Gesichter, die Hände der Modelle und deren Haltung richtig in Szene zu setzen, bevor sie die Kamera ansetzte. Es gab hier auch unterschiedliche Dekorationen, die alle zum Thema Hochzeit passten.

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Sicher von Vorteil war, dass Anastasija Schröder ihre Location für Kinder oder die ganze Familie im Schatten der Bäume aufgebaut hatte. Es war immer noch warm im Park. Eine originelle Idee war der Ort einer Ausstellung: Die Wald- und Nebelfotos, die Michael Paramonti im Bambuswald am Eingang präsentierte, passten genau zum Umfeld.

Ordentlicher Besuch beim Event

Das Wetter am Sonntag im Park war für Flaneure und Besucher von „Photozazzer“ ideal. Die drückende Hitze war vorbei. Durch das Laub der Bäume, die Wiesen und die Luftzirkulation bot das gesamte Areal das erste Mal wieder Luft zum Durchatmen an. An den verschiedenen Stationen auf der 4,5 Hektar großen Fläche waren die Veranstalter – verschiedene Fotografen mit unterschiedlichem Equipment – mit dem Besuch insgesamt zufrieden.