Viel Lob auf Hauptversammlung
: Lahrer Feuerwehr wurde 2025 zu insgesamt 367 Brandeinsätzen gerufen

Die Kameraden blickten aufs vergangene Jahr – und in die Zukunft. Ralf Hemberger wurde zum ehrenamtlichen stellvertretenden Kommandanten der Gesamtwehr gewählt.
Von
Alfons Vögele
Lahr
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Mehrere Mitglieder erhielten eine städtische Ehrung für 50 Jahre im Dienst.

Vögele

Wie fest verankert die Wehr im Bewusstsein der Gesellschaft ist und wie sie mit ihr verbunden ist, zeigte schon die hohe Zahl an Freunden und hochkarätigen Gästen, die am vergangenen Freitag zur Hauptversammlung der Feuerwehr der Stadt Lahr in die Kuhbacher Festhalle gekommen waren. Unter ihnen waren auch die Justizministerin des Landes Marion Gentges, SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner, Stadt- und Ortschaftsräte sowie Vertreter benachbarter Feuerwehren.

Kommandant Georg Schinke erinnerte an die 367 Brand- und die 311 Hilfeleistungseinsätze, die 2025 von den 328 Feuerwehrangehörigen absolviert wurden. Dies zeige, dass es bei den Diensten der Feuerwehr stets um die Menschen gehe und alle im Mit- und Füreinander Großartiges geleistet hätten. Diesem Ziel diene auch die Weiterentwicklung des Bedarfsplanes und die strukturelle Ausrichtung auf zukünftige Anforderungen, die sich in der neuen Satzung manifestiere. Themen des Zivil- und Bevölkerungsschutzes werden zu neuen Anforderungen auch für die Wehr, so Schinke weiter. Er dankte allen Feuerwehrangehörigen im Ehren- und im Hauptamt für ihr oft bis an die Grenzen gehendes Engagement, ebenso bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch Oberbürgermeister Markus Ibert und den Gemeinderat.

Jugendwehr besteht aktuell aus 145 Mitgliedern

Dankbar sei die Wehr für die insgesamt 145 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Doch dürfe auch nicht übersehen werden, dass Übergriffe auf die Einsatzkräfte und Beleidigungen zunehmen und die Arbeit erschweren würden.

Die Versammlung wählte Ralf Hemberger zum ehrenamtlichen stellvertretenden Kommandanten der Gesamtwehr. Außerdem wurden 13 Mitglieder des Feuerwehrausschusses gewählt. Der ausgewogene Kassenbericht für das Jahr 2025 lag der Versammlung detailliert vor. Ralf Hemberger stellte in kurzen Skizzen die Arbeit des Ausschusses vor, der das neue Leitbild erarbeitet hatte. Es fasst die Werte der Feuerwehr kompakt zusammen.

Markus Ibert zollte auf der Sitzung auch namens des Gemeinderates der Gesamtwehr hohe Anerkennung für die geleistete Arbeit im Dienst der Menschen der Stadt. Die Wehr sei zentraler Baustein für die Sicherheit der Stadt. Der neue Bedarfsplan gebe Orientierung für die große Verantwortung. Auch in schwierigeren Zeiten werden die Ratsmitglieder sich weiterhin den Aufgaben und Werten der Feuerwehr nicht verschließen, so Ibert.

20 junge Menschen wurden in die Gesamtwehr aufgenommen. Marion Gentges, Ortsvorsteher Norbert Bühler (Kuhbach) Hermann Kleinschmidt (Förderverein), Polizeirevierleiterin Susanne Steudten und Stefanie Dörfler, Leiterin des Amtes Brand- und Katastrophenschutz des Ortenaukreises, unterstrichen auf der Versammlung in ihren Grußworten die immense Bedeutung der Aufgaben, die dem Schutz und der Sicherheit der Mitbürger tagein, tagaus zugute kommen.

Beförderungen und Ehrungen

Zum Brandmeister befördert wurden Patrick Schmidt und Marcel Wellmann, zum Oberbrandmeister Torsten Fehrenbach. Zudem wurden Landesehrungen vorgenommen. Für 25 Jahre geehrt wurden Bastian Bolz, Marcus Preschle und Christoph Richter, für 40 Jahre Jürgen Lanninger, Roland Pfaff und Jürgen Wieseke, für 50 Jahre Michael Kollmer. Zudem gab es städtische Ehrungen für 50 Jahre. Diese gingen an Rüdiger Beier, Bernd-Diethelm Ebert, Alfred König, Michael Kollmer, Siegfried Magar und Roland Noll.

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