Verkehr: So geht es mit dem Ettenheimer Mini-Kreisel weiter

Der Mini-Kreisel in der Ettenheimer Tullastraße wird aktuell von einigen Autofahrern einfach überfahren.
UllrichIn der Juni-Sitzung des Gemeinderats hatte Bernd Tränkle (CDU) auf die Ausgestaltung des neuen Minikreisels in der Tullastraße und die dadurch immer wieder auftretenden gefährlichen Verkehrssituationen hingewiesen. Der Kreisel war nach längerer Wartezeit aufgemalt worden, um ein besseres Überqueren der Tullastraße für Verkehrsteilnehmer zu ermöglichen, die vom Kreuzerweg oder der Stückle-Straße kommen oder eben auch in die Tullastraße einfädeln müssen. Das war zuvor bei starkem Verkehrsfluss schwierig.
Tiefbauamtsleiter Thomas Krumm wusste in besagter Juni-Sitzung um die Problematik der nur mit zwei weißen Kreisen markierten Neuregelung. Beobachtungen zeigten immer wieder, dass viele Verkehrsteilnehmer den aufgezeigten Kreisel überfahren, wodurch sich immer wieder kritische Verkehrssituationen ergeben – durch Verkehrsteilnehmer, die die aufgemalte Neuregelung noch nicht verinnerlicht haben oder nicht bemerken.
Um den Kreisel farblich zu betonen, werde man die Innenfläche mit roter Farbe markieren, so Krumm. Poller, Kübel oder dergleichen kämen in der Innenfläche nicht in Frage, weil der Durchmesser des Kreisels für die dort häufig verkehrenden Gelenkbusse – die SWEG hat bekanntermaßen in der Nähe ihr Busdepot – zu gering sei.
Im September wird der Kreisel rot
Nachdem sich nun dort mehrere Wochen nichts getan hat, hat unsere Redaktion bei Thomas Krumm noch einmal nach dem Stand des Vorhabens nachgefragt. Geplant sei, die Innenfläche des Kreisels komplett mit roter Farbe auszufüllen, so der Chef des Städtischen Tiefbauamts. Dadurch erhoffe man sich eine deutliche Erhöhung der Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer. Geplanter Termin dieser Maßnahme, so Krumm, sei Dienstag, 10. September. Sollte an diesem Tag das Wetter nicht mitspielen, habe man Freitag, 13. September ins Auge gefasst.