Verkehr: Fußgänger und Radfahrer dürfen die Bahnbrücke in Lahr bald wieder nutzen

Die Fußgänger müssen sich noch bis Mittwoch gedulden, dann dürfen sie die Brücke wieder überqueren.
Schabel- Lahr öffnet die Bahnbrücke in der Rheinstraße ab Mittwoch, 14. Oktober 2026, für Fuß- und Radverkehr.
- Ein neues Messsystem überwacht den Zustand rund um die Uhr – Schallemissionssensoren sind aktiv.
- Anfang November folgen Glasfasersensoren, dafür ist eine kurze Vollsperrung nötig.
- Für Autos bleibt die Brücke vorerst zu; eine Freigabe ab Mitte November 2026 ist möglich.
- Die Stadt betont: Sicherheit hat Vorrang, bei Auffälligkeiten erfolgt sofortige Sperrung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die gesperrte Brücke in der Lahrer Rheinstraße über die Bahnlinie wird ab Mittwoch, 14. Oktober, vorläufig wieder für Fußgänger und Radfahrer geöffnet. Das hat die Stadt am Freitag mitgeteilt. Grundlage seien die Ergebnisse der umfangreichen Untersuchungen und ein neues Messsystem, das seit dieser Woche in Betrieb ist und den Zustand der Brücke rund um die Uhr überwacht.
Bei dem neu installierten Messsystem ermöglichen Schallemissionssensoren, Auffälligkeiten an Spanngliedern zu registrieren, heißt es aus dem Rathaus. Anfang November werden demnach noch Glasfasersensoren, die Veränderungen im Dehnungs- und Verformungsverhalten der Brücke aufzeigen sollen, ergänzt. Für ihren Einbau werde eine erneute, dann aber nur kurze Sperrung der Brücke für alle erforderlich sein, da ein Asphaltstreifen über die gesamte Fahrbahnbreite ausgebaut werden müsse.
Für Autos bleibt die Brücke geschlossen. Die zusätzlichen Messungen über die Glasfasersensoren sollen ermitteln, ob die Freigabe der Brücke für den Autoverkehr verantwortbar ist. Wenn das Ingenieurbüro dies positiv bewertet, könnte die Brücke voraussichtlich ab Mitte November 2026 auch für Autos wieder geöffnet werden.
Auf Basis der Messungen wird die Zustandsbewertung der Brücke weiterhin fortlaufend aktualisiert, um stets das höchstmögliche Maß an Sicherheit zu gewährleisten, so die Stadt. Man öffne die Brücke nur so weit und nur so lange, wie ihre Sicherheit durch Messungen belegt sei. „Zeigen die Messwerte eine Auffälligkeit, wird die Brücke unverzüglich wieder gesperrt“, betont die Stadt.
„Maßgeblich für alle Entscheidungen ist allein die Sicherheit der Menschen – auf der Brücke sowie u auf den Gleisen, die darunter hindurchführen“, betont OB Markus Ibert laut der städtischen Mitteilung. „Mein Dank gilt allen Beteiligten: den Ingenieurbüros, der Deutschen Bahn, den Behörden, dem Gemeinderat und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung für das engagierte, kompetente und lösungsorientierte Vorgehen, das nun zumindest eine teilweise Entlastung für die Verkehrsteilnehmenden ermöglicht. Wir werden weiterhin alles daransetzen, sobald wie möglich eine leistungsfähige Behelfsbrücke zu realisieren.“
