Verband findet keine Nachfolge: Breisgauer Weinprinzessin Elena Kölble verlängert ihre Amtszeit – notgedrungen

Die Kippenheimerin Elena Kölble bleibt Breisgauer Weinprinzessin.
Dario Eidens-Holl - Fotostudio Eidens-Holl- Elena Kölble bleibt Breisgauer Weinprinzessin und verlängert ihre Amtszeit um ein Jahr.
- Grund: Trotz Bemühungen fand der Badische Weinbauverband keine neue Bewerberin.
- Sie repräsentiert den Bereich Breisgau auch im Amtsjahr 2026/2027 – bei Festen und Messen.
- Der Verband betont hohe Anforderungen und dankt Kölble für ihre freiwillige Verlängerung.
- Appell: Junge Frauen sollen sich für das Ehrenamt interessieren und sich künftig bewerben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die amtierende Breisgauer Weinprinzessin Elena Kölble wird den Weinbaubereich Breisgau auch im Amtsjahr 2026/2027 repräsentieren. Sie hat sich entschieden, ihre Amtszeit um ein weiteres Jahr zu verlängern, nachdem trotz intensiver Bemühungen keine neuen Bewerberinnen für das Amt gewonnen werden konnten. Das gab der Badische Weinbauverband in einer Pressemitteilung bekannt. Damit stelle Kölble sicher, dass die Winzer des Breisgaus auch im kommenden Jahr kompetent nach außen vertreten werden.
Die „Notlösung“ erleichtert den Weinverband: „Die Verlängerung ist für uns keineswegs selbstverständlich. Das Amt der Bereichsweinprinzessin verlangt neben Fachkenntnissen und Freude an der badischen Weinkultur auch ein hohes Maß an zeitlicher Flexibilität, persönlichem Einsatz und die Bereitschaft zu zahlreichen öffentlichen Auftritten“, erklärt Holger Klein, Geschäftsführer des Badischen Weinbauverbandes.
Als Weinprinzessin vertritt Kölble die Region bei Weinfesten, Messen, offiziellen Veranstaltungen und vielen weiteren Anlässen. „Nicht in jedem Jahr finde sich eine Kandidatin, die diese vielfältigen Anforderungen erfüllen kann und zugleich bereit ist, das Ehrenamt mit ihren beruflichen und persönlichen Verpflichtungen zu vereinbaren“, betont der Verband.
Verband verweist auf hohe Anforderungen an das Amt
Mangelt es also an Interesse an der Weinregion? Oder hat die Winzerbranche schlicht an Relevanz eingebüßt? Solchen Vermutungen widerspricht der Weinbauverband in seiner Mitteilung klar. „Dass für das kommende Amtsjahr keine Kandidatin gewonnen werden konnte, ist kein Ausdruck mangelnden Interesses an der Weinregion. Vielmehr verdeutlicht es, wie anspruchsvoll und verantwortungsvoll diese repräsentative Aufgabe ist“, heißt es in dem Schreiben.
Umso größer sei die Freude beim Badischen Weinbauverband über Kölbles Entscheidung und ihr erneutes Bekenntnis zum Breisgau. Bereits in ihrem ersten Amtsjahr habe sie durch ihre Kompetenz sowie ihre authentische und sympathische Art überzeugt.
„Elena Kölble übernimmt mit ihrer freiwilligen Verlängerung erneut große Verantwortung. Dafür möchte ich ihr ausdrücklich danken. Mit ihrer Begeisterung für den Breisgau ist sie eine hervorragende Vertreterin unserer Weinregion“, erklärt Verbandsgeschäftsführer Klein.
Er hat aber auch einen Appell: „Gleichzeitig möchten wir für die kommenden Jahre junge Frauen ermutigen, sich künftig näher mit diesem besonderen Ehrenamt zu beschäftigen. Wer Freude an Wein, am Umgang mit Menschen und an unserer Region hat, kann als Weinprinzessin wertvolle Erfahrungen sammeln, Kontakte knüpfen und die Zukunft des Weinbaus aktiv mitgestalten“, so Klein.
