Streamer „In Real Life“
: Europa-Park lädt „Papaplatte“ zu Besuch ein

Gleich vier bekannte Streamer haben den Europa-Park besucht. Vom Freizeitpark in Rust eingeladen wurde „Papaplatte“ und der brachte drei seiner Twitch-Kollegen mit.
Von
Salome Menzler
Rust
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„Papaplatte“ wurde vom Europa-Park eingeladen.

Screenshot Twitch / Papaplatte

Rund drei Millionen Follower hat Kevin Teller, aka „Papaplatte“, auf der Streaming-Plattform Twitch. Immer wieder streamt er vor Tausenden Zuschauern – meist Zuhause. Doch ab und an kommt ein sogenannter „IRL-Stream“ online. Bei der Streaming-Kategorie „In Real Life“ (dt. im echten Leben) dokumentieren die Streamer eine bestimmte Aktion, beispielsweise den Besuch in einem Freizeitpark.

Für „Papaplatte“ nichts Unbekanntes, er streamte vor einem Jahr bereits seinen Besuch im Heidepark. Im Nachgang lud er den Stream als Video auf seinem Youtube-Kanal mit rund 1,3 Millionen Abonnenten hoch. Mehr als 1,4 Millionen Mal wurde der Besuch im Heidepark bislang aufgerufen.

Rund 30.000 Zuschauer live dabei

Durch den Stream sei auch der Kontakt zwischen Teller und dem Europa-Park entstanden, teilt Europa-Park-Sprecher Florian Kornprobst auf Nachfrage unserer Redaktion mit. „Und wir konnten Papaplatte für einen Stream einladen“, erläutert er. Die anderen drei Streamer, „Rumathra“, „LetsHugoTV“ und „Wichtiger“, brachte „Papaplatte“ demnach selbst mit.

Mehr als vier Stunden lang nahmen die Streamer rund 30.000 Zuschauer live mit durch den Park. Das Video wurde jedoch bislang schon mehr als 400.000 aufgerufen. Dabei fuhren sie nicht nur die großen Achterbahnen wie Voltron, Silver Star oder auch Fjord Rafting.

Per Hintereingang zu den Achterbahnen

Zu Beginn des Streams wurden die Influencer gefragt: „Müsst ihr auch anstehen?“ Ein etwas ungläubiger Blick von „Papaplatte“ in die Kamera sagt alles – nein. Stattdessen begleitet das Social Media Team des Europa-Parks die Vier durch den Hintereingang zu den jeweiligen Attraktionen und zu den besten Plätzen in den Achterbahn-Wagen.

In diesem Häuschen durften die Streamer auf Einladung an der Parade durch den Europa-Park teilnehmen.

Foto: Screenshot Twitch / Papaplatte

„Als exklusives Highlight haben wir ihnen die Möglichkeit angeboten, an unserer Parade teilzunehmen“, führt Kornprobst aus. Wer in den Stream schaut, sieht, wie die vier Streamer in einem Käselagerhaus mitfahren, teilweise mittanzen und besonders viel winken. Vor allem die Jugendlichen in den Zuschauerreihen entlang der Parade machen große Augen und erkennen die vier Männer. Der Rest des Publikums zeigt sich eher desinteressiert über den Auftritt und die dazugehörigen Kameraleute.

„Die Resonanz im Park war sehr positiv“, erläutert Kornprobst, verweist besonders auf die jugendlichen Fans, die „den Dreharbeiten folgen und die Twitch-Stars um Selfies bitten“ konnten. Laut Pressesprecher seien „sowohl der Europa-Park als auch Papaplatte mit dem Stream und dessen Ergebnissen äußerst zufrieden und denken bereits über weitere mögliche Kooperationen nach“.

Rummel um „Papaplatte“

Jüngste Medienberichte
Zuletzt gab es viel Aufsehen um den 28-jährigen Streamer. Ein Ex-Cutter von „Papaplatte“ veröffentlichte schwere Anschuldigungen, wie auch die FAZ berichtete. Der ehemalige Angestellte kritisierte die geringe Bezahlung und seelische Belastung im Job. Damit machte er auf Probleme aufmerksam, die vermutlich die gesamte Stream-Branche betreffen.

Zur Person
„Papaplatte“ wurde besonders während der Corona-Pandemie bekannt, knackte 2020 die 1-Million-Follower-Marke und steigerte seinen Erfolg über die Jahre. Neben dem Podcast „Edeltalk“ nahm er an der beliebten Youtube-Serie „7 vs. Wild“ sowie auch einigen TV-Formaten wie „Das perfekte Promi-Dinner“ teil.

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