Start nach der Winterpause: Mit diesen Problemen haben die Bezirksligisten zu kämpfen

Am Wochenende kommen der FV Sulz (in Rot) und der SV Oberschopfheim gleich im Derby aus der Winterpause.
FisslerNach der Verbandsliga und der Landesliga beendet am kommenden Wochenende auch die Bezirksliga ihren Winterschlaf. Für die Teams der Region geht es um ganz unterschiedliche Ziele. Während der FV Sulz in der Spitzengruppe mitmischt, müssen der SV Oberschopfheim und der SV Rust aufpassen, nicht noch in den Abstiegsstrudel zu geraten. Unsere Redaktion hat nachgefragt, ob sich die Mannschaften im Winter verstärkt haben und was für den Rest der Runde erreicht werden soll.
FV Sulz: Die Stellfallen-Kicker haben zwar durchaus noch die Chance auf den Relegationsplatz für den Aufstieg, aber Philipp Schleimer, Sportvorstand beim FVS, mahnt zur Vorsicht. „Auf den Relegationsplatz wird nicht geschaut, denn aufgrund der knappen Abstände in der Tabelle müssen wir zusehen, von den hinteren Teams nicht überholt zu werden. Unser Ziel ist, erst einmal gut aus der Winterpause zu kommen“, erklärt er gegenüber unser Redaktion.
„Die Vorbereitung lief durchwachsen, da wir einige Verletzungen, Krankheiten oder Urlaubsausfälle aufzufangen hatten. Aber unser Trainerteam und die Mannschaft weiß damit umzugehen“, ist sich Schleimer sicher. Der Kader bleibt zusammen: Im Winter gab es an der Stellfalle keine Abgänge oder Neuzugänge.
SV Rust: Vor den Toren des Europa Parks gehen die Ruster die restliche Runde mit einem neuen Torwart an. Keeper Pascal Metzger kam vom FV Herbolzheim. Dominik Sandor und Maurizio Bitto haben die Ruster derweil in Richtung Freiburger FC und FV Ettenheim verlassen.
„Unser Kader für das Derby gegen Altdorf am Wochenende ist sehr klein, denn leider hatten wir eine bescheidene Vorbereitung mit vielen Kranken und Verletzten. Ich wäre gerne mit voller Kapelle gegen den FSV angetreten, aber mit dieser Realität müssen wir leben“, sagt Ralf Arndt, Vorsitzender des SV Rust, im Gespräch mit unserer Redaktion. Nach der Winterpause gelte es in Rust, den Klassenerhalt fix zu machen. Danach werden die Planungen für die neue Runde angegangen.
SV Oberschopfheim: Die Fasent war der springende Punkt, als die Vorbereitung beim SVO kippte. „Bis dahin waren wir super drin, doch dann kamen zahlreiche Krankheitsausfälle dazu, weswegen wir nicht mehr gescheit trainieren konnten“, berichtet Reiner Fautz, Sportlicher Leiter beim SV Oberschopfheim.
Im letzten Testspiel gegen den Zeller FV sei schon das letzte Aufgebot im Einsatz gewesen. „Da mussten sogar zwei Spieler auf die Zähne beißen, die noch nicht richtig fit waren“, so der Sportliche Leiter. Folgerichtig gab es auch eine 2:7-Packung. Viele Kicker werden auch am Wochenende gegen Sulz fehlen.
In dieser Saison kann der SVO noch den Bezirkspokal holen. Am 21. April steht das Halbfinale gegen Schapbach an. „Natürlich würden wir uns über den Cup freuen, aber der Klassenerhalt ist definitiv noch wichtiger“, betont Fautz. Die Mannschaft müsse noch lernen, beständiger zu werden. „Wenn wir unter Druck stehen, klappt es meistens gut. Doch wenn wir dann in der Tabelle wieder besser platziert sind, kehrt zu häufig der Schlendrian ein“, kritisiert Fautz.
Loris Reinbold ist im Winter zum FV Dinglingen gewechselt. Da er keine Stammkraft beim SVO ist, fällt der Abgang allerdings weniger ins Gewicht. Neuzugänge gibt es keine.
