Souveränes 2:0 gegen Pfullendorf
: SC Lahr darf sich kurz Spitzenreiter nennen

Der Sprung auf Platz eins gelang nur auf Zeit, bis Denzlingen wieder vorbeizog. Trotzdem waren die Dammenmühlen-Kicker am Samstag sehr zufrieden.
Von
Wolfgang Künstle
Lahr
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Daniel Monga (links) und Nico Gutjahr (hinten) lassen den Ball nicht aus den Augen.

Daniel Monga (links) und Nico Gutjahr (hinten) lassen den Ball nicht aus den Augen.

Wolfgang Künstle
  • SC Lahr schlägt den SC Pfullendorf 2:0 und steht kurzzeitig an der Spitze.
  • Denzlingen zog später wieder vorbei – Lahr bleibt dennoch zufrieden.
  • Bandle trifft nach Ecke zum 1:0, Häußermann erhöht nach schönem Angriff.
  • Lahr kontrolliert die Partie, Pfullendorf hat kaum Chancen.
  • Trainer Schröder lobt Dominanz und das sechste Spiel ohne Gegentor aus zwölf.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Verbandsliga: SC Lahr – SC Pfullendorf 2:0 (0:0). Für kurze Zeit durften die Fußballer des SC Lahr das Gefühl des Spitzenreiters der Verbandsliga genießen. Dann wurde die Begegnung des FC Denzlingen in Konstanz angepfiffen, und der FCD erteilte den Lahrer Hoffnungen, der Konkurrent könnte beim Tabellendritten am Bodensee womöglich stolpern, beim 4:0-Sieg eine denkwürdige Absage.

Einen Einfluss auf das Ergebnis des Spitzenreiters aus dem Breisgau am Bodensee hatten die Lahrer ohnehin nicht. Ihnen blieb nur übrig, am Samstagnachmittag ihren Teil beizutragen und einen Heimsieg über den SC Pfullendorf einzufahren – und dies gelang.

Glanzlos, ungefährdet und verdient: Mit dieser Formulierung war der Lahrer Trainer Sascha Schröder im Gespräch mit unserer Redaktion bei der Beurteilung des 2:0 einverstanden. Für große Kunst war es bei tristem, nasskaltem Wetter und zuletzt einsetzendem Nieselregen nicht der richtige Tag. Trotzdem kontrollierte der SCL die Linzgauer über nahezu die gesamte Spielzeit hinweg und ließ kaum Torchancen zu.

Gegner wehrt sich zu Beginn noch erfolgreich

Zunächst spielten die Oberschwaben gut mit und schienen nicht gewillt, sich in der eigenen Hälfte einschnüren zu lassen. In der 15. Minute vergab Moritz Bandle per Kopf die erste große Torchance für die Lahrer und nach knapp einer halben Stunde sorgte Pedro Allgaier nach Kopfball-Vorlage von Leon Bross für Gefahr vor dem Pfullendorfer Gehäuse. Alberto Nouri prüfte den Gästekeeper Jakob Ernst in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs und den Nachschuss beförderte Bross in die Wolken.

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In der Pause saß Schröder lange vor der Rückkehr seiner Mannschaft bereits mutterseelenallein auf der Bank, denn die Ansprache war kurz ausgefallen. „Was uns fehlt, ist ein Tor“, sagte er lapidar. Der Durchgang begann mit einem Sprint von Bandle in Richtung Gästetor. Verfolgt wurde er von Jan Konrad, der bis dahin eine herausragende Partie absolviert hatte. Torhüter Ernst sicherte den Ball, alle drei gingen zu Boden und Konrad winkte sofort die Betreuer herbei. Mit der Trage musste er in die Kabine gebracht werden. Es besteht der Verdacht eines Muskelbündelrisses im Oberschenkel, den er sich beim Sprint während der Verfolgung Bandles zugezogen hat. „Dann gab es einen Bruch im Spiel der Pfullendorfer“, beobachtete Schröder. Auch Marlon Bross hatte auf Lahrer Seite kurz vor der Pause mit einer Knöchelblessur vom Feld gemusst. Er schien sich aber nicht schlimmer verletzt zu haben.

Nach der längeren Unterbrechung drückten die Lahrer nun energischer auf die Führung. Leon Bross vergab aus knapp 30 Metern und auch zwei Schüsse von Bandle von der Strafraumgrenze verfehlten das Ziel. In der 66. Minute legte Motasem Hammad dann einen Eckball per Kopf schön vor die Füße von Bandle, der aus drei Metern traf. „Endlich“, rief Schröder erleichtert. Nur Augenblicke später hatte Nouri die Gelegenheit, auf 2:0 zu erhöhen, vergab jedoch, gestört von Gegenspieler Raphael Sigel, aus bester Position.

Die Gastgeber auf der Dammenmühle waren jetzt entschlossen, die Partie nach Hause zu bringen. Zunächst verfehlte Nico Gutjahr aus der zweiten Reihe, dann schloss Dennis Häußermann einen schönen Angriff samt Hackentrick zum 2:0 ab.

Danach ließen sich die Lahrer etwas zurückfallen, die Pfullendorfer verstanden es aber nicht, Gefahr auf das Lahrer Tor zu generieren. Trainer Sascha Schröder zeigte sich nach Schlusspfiff sehr zufrieden mit der Leistung seines Ensembles. „In der ersten Hälfte waren wir ausgesprochen dominant, haben uns aber nur wenige Chancen herausgespielt, weil Pfullendorf gut verteidigt hat“, sagte er. Auch nach der Pause hätten die Lahrer den größeren Aufwand betrieben und die Mehrzahl an Chancen herausgespielt. „Das war von zwölf Spielen unser sechstes Zu-Null“, sagte Schröder. „Wir haben momentan dieses Selbstverständnis, dass wir die Spiele gewinnen – das ist schon gut.“
SC Lahr: Leptig; Stopp, Zehnle (60. Monga), A. Nouri (75. Haouidi), Bandle, L. Bross, Häußermann, Allgaier, Kalt (75. Kaufmann), M. Bross (46. Hammad), Gutjahr.
Tore: 1:0 Bandle (67.), 2:0 Häußermann (73.)