Seit fünf Jahrzehnten im Dienst
: Vor 50 Jahren ging für Ettenheims Bürgermeister Bruno Metz die Reise los

Ettenheims Bürgermeister Bruno Metz ist seit fünf Jahrzehnten in der öffentlichen Verwaltung tätig.
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(red/cp)
Ettenheim
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Seit 50 Jahren ist Ettenheims Bürgermeister Bruno Metz (links) in der öffentlichen Verwaltung tätig. Dafür gratulierte ihm unter anderem Landrat Thorsten Erny.

Stadt

In einer kleinen Feierstunde im Ettenheimer Rathaus würdigten Vertreter des Gemeinderats und engste Mitarbeiter das langjährige Engagement von Bruno Metz. Auch Landrat Thorsten Erny ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und ihm die Glückwünsche des Ortenaukreises und der Bürgermeisterkollegen zu überbringen, freut sich die Stadtverwaltung in einer Mitteilung.

Seine Arbeit sei nicht nur für Ettenheim von Bedeutung, sondern auch im Kreistag und anderen Gremien werde sein Engagement und seine Fachkompetenz als „politisches Sprachrohr der südlichen Ortenau“ geschätzt. Als jemand der „auch dranbleibt, wenn sich das öffentliche Interesse schon wieder anderen Themen zuwendet. So etwa beim Dyn A5-Gewerbegebiet, bei der Energiepolitik oder in der Debatte um Abfallbehandlung und Verbandsstrukturen“, betont Erny. Er habe immer das Ganze im Blick, ohne das Konkrete aus den Augen zu verlieren. Das zeige sich auch in seiner Rolle im Verwaltungsrat des Ortenau-Klinikums – einer Aufgabe, die Fingerspitzengefühl verlange, aber auch Verbindlichkeit.

Laut Erny ist Metz’ Karriere beispielhaft

„Die Karriere von Bruno Metz vermittelt eine Vorstellung davon, was gute Kommunalpolitik leisten soll: Verlässlichkeit schaffen, Spielräume nutzen, Entscheidungen treffen, die am Bedarf der Menschen orientiert sind“, fasst der Landrat zusammen. „Er ist kein Taktierer, kein Selbstdarsteller, kein Verwalter im klassischen Sinn. Sondern ein Gestalter, der Verwaltung ernst nimmt“, lobte er Bürgermeister Metz in seiner persönlichen Rede, in der er auch auf die vielzähligen Projekte und Meilensteine in seiner Amtszeit einging.

Seine ersten beruflichen Schritte ging er in Oberkirch

Bereits mit 16 Jahren begann der heutige Rathauschef seinen Dienst in der Verwaltung bei der Stadt Oberkirch, bei der er sehr schnell seine beruflichen Qualifikationen erweiterte, so die Mitteilung. Berufsbegleitend besuchte er von 1980 bis 1982 die Verwaltungsschule Baden-Baden und schloss den Verwaltungslehrgang II als Lehrgangsbester mit der Note 1,0 ab. Im Oberkircher Rathaus lernte er als persönlicher Mitarbeiter bei Bürgermeister Willi Stächele alle Bereiche und Facetten aktiver Kommunalpolitik kennen. Ab 1990 trug er als Hauptamtsleiter in Oberkirch Verantwortung.

Am 9. Oktober 1994 wurde er im ersten Wahlgang zum Bürgermeister Ettenheims gewählt, wo er gegen den damaligen Amtsinhaber und weitere Bewerber antrat. Mit einer klaren Mehrheit von 55 Prozent sprachen sich die Ettenheimer für ihn aus. 2002, 2010 und 2018 wurde er mit überragender Mehrheit in seinem Amt bestätigt, heißt es weiter.

Nachhaltige Stadtentwicklung ist ihm ein Anliegen

Metz prägte die Barockstadt in den vergangenen 30 Jahren mit seinem Einsatz, Bodenständigkeit sowie Weitblick und machte sie zu dem was sie heute ist. Wichtige Themen waren ihm in dieser Zeit unter anderem eine nachhaltige Stadtentwicklung mit einer lebendigen Innenstadt und attraktiven Ortschaften, der Ausbau erneuerbarer Energien wie Windkraft und Photovoltaik, die Förderung und der Ausbau von Bildungs- und Betreuungsangeboten, die Steigerung der Wirtschaftskraft Ettenheims, das kulturelle Angebot sowie die Förderung und Schaffung sozialer Einrichtungen für alle Generationen, betont die Verwaltung. Ein wichtiges Anliegen sei ihm zudem der Erhalt des Gesundheitsangebotes durch den Umbau des ehemaligen Krankenhauses in ein Zentrum für Gesundheit sowie der Klima- und Naturschutz.

„Ich bin dankbar für die vielen Jahre der Zusammenarbeit, das Vertrauen und die Unterstützung, die ich in dieser Zeit erfahren durfte“, so Metz in seiner Dankesrede. Der Bürgermeister betonte, dass ihm das Miteinander in der Stadtverwaltung und der direkte Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern ein wichtiges Anliegen sei.

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