Sanierung ab Sommer 2026
: Der Eingang der Grundschule in Seelbach wird verlegt – und barrierefrei

Die Pläne für die Sanierung der Grundschule im Rahmen des Schulcampus 2030 wurden im Seelbacher Rat vorgestellt. In einem Jahr soll es losgehen.
Von
Jonas Köhler
Seelbach
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Der Eingang der Grundschule Seelbach wird im Rahmen der Sanierung nach hinten verlegt und dadurch barrierefrei.

Axel Dach

Der zweite Bauabschnitt des Projekts Schulcampus 2030 rückt näher: Architekt Stephan Wussler erläuterte am Montagabend die Pläne für die Sanierung der Grundschule.

Im Untergeschoss, erklärte er, sollen Ganztagsräume entstehen, die die Gemeinde benötigt, um den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zu erfüllen. Darüber hinaus steht eine Sanierung der Haustechnik an, außerdem werden die Innenräume überarbeitet.

Ein Hauptaspekt wird die Verlegung des Haupteingangs sein. Das soll zwei Vorteile bringen: „Wir wollen die Verkehrssituation entschärfen, aktuell stehen die Kinder direkt im fließenden Verkehr. Der Haupteingang wird nach hinten verschoben, sodass er in den Schulhof mündet“, so Wussler. Zudem wird der Eingang künftig ebenerdig, das heißt barrierefrei sein.

Kosten werden wohl in etwa eingehalten

Start der Bauarbeiten soll im Sommer 2026 sein, Ende 2027, so der Plan, soll die Sanierung beendet sein. Die kalkulierten Kosten von etwa 5,6 Millionen Euro brutto werden wohl in etwa eingehalten, prognostizierte Wussler auf Nachfrage. Zwar seien die Baupreise seit der Berechnung im Jahr 2023 gestiegen, in einigen Gewerken seien sie aber wieder rückläufig.

Und wie sieht es mit der Förderungen aus? Bauamtsleiter Simon Grimm erläuterte, dass die ersten zwei Anträge über insgesamt zwei Millionen Euro genehmigt seien. Der dritte Zuschuss über 815 000 Euro, so Grimm optimistisch, soll zum Jahresende genehmigt werden.

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