Polizeieinsatz mit Pfefferspray: Rentner soll mit Schreckschusswaffe auf schlafende Ehefrau geschossen haben

Die Ehefrau kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.
Daniel Karmann/dpa- Polizeieinsatz in Oberweier: Rentner soll auf schlafende Ehefrau geschossen haben.
- Schuss aus kurzer Distanz mit Schreckschusswaffe traf das Gesicht – leichte Verletzungen.
- Beamte nutzten Pfefferspray beim Betreten, nahmen den Mann vorläufig fest.
- Beide kamen zur Behandlung ins Krankenhaus, Kriminalpolizei Offenburg ermittelt.
- Ortsvorsteher zeigte sich schockiert und dankte der Polizei – weitere Bewertung steht aus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Streit eines Paares soll kurz vor 7.30 Uhr begonnen haben – und offenbar schnell eskaliert sein. Wie die Polizei mitteilt, rückten Beamte und Mitarbeiter des Roten Kreuzes in die Straße „Im Gässle“ aus. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam bei der Auseinandersetzung eine Schreckschusswaffe zum Einsatz. Beim Betreten der Wohnung mussten die Polizeibeamten Pfefferspray einsetzen und konnten den Mann vorläufig festnehmen.
Im Laufe des Tages stellt sich nach Angaben der Polizei heraus: Der tatverdächtige Rentner soll am heutigen Morgen auf seine schlafende Ehefrau mit einer Schreckschusswaffe aus kurzer Entfernung geschossen haben.
Durch die abgefeuerte Gaskartusche erlitt die Seniorin Verletzungen im Gesicht, die in einer Klinik behandelt wurden. Der Ehemann wurde bei der vorläufigen Festnahme durch das eingesetzte Pfefferspray leicht verletzt und vorsorglich ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Offenburg übernommen.
Andreas Bix, Ortsvorsteher von Oberweier, zeigte sich wenige Stunden nach der Tat „schockiert und fassungslos“. Er sei sehr dankbar über den erfolgreichen Polizeieinsatz, der „reibungslos“ geklappt habe. Dadurch sei noch mehr Schaden verhindert worden, etwa bei Anwohnern in der Straße. Für eine weitere Beurteilung sei es zu früh, da müsse man die Ermittlungen abwarten. „Ich wünsche der Frau eine gute Besserung“, betonte Bix.