Pflegeheim Ortenau betroffen
: Ortenau-Klinikum tritt Bündnis „Nicht sparen“ bei

Das überregionale Bündnis macht darauf aufmerksam, dass der wachsende finanzielle und bürokratische Druck soziale Einrichtungen zunehmend belastet. Das Ortenau-Klinikum unterstützt das Anliegen.
Von
red/st
Offenburg
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Sebastian Schön, Pflegedirektor, und Zoe Braun, Leiterin der Eingliederungshilfe, vom Pflege- und Betreuungsheim Ortenau unterstützen das Bündnis "Nicht am Menschen sparen".

Sebastian Schön, Pflegedirektor, und Zoe Braun, Leiterin der Eingliederungshilfe, vom Pflege- und Betreuungsheim Ortenau unterstützen das Bündnis "Nicht am Menschen sparen".

Sophia Schöner
  • Ortenau-Klinikum tritt dem Bündnis „Nicht am Menschen sparen“ bei.
  • Ziel sind gesicherte soziale Leistungen und weniger Bürokratie – einfacher und digitaler.
  • Das Pflege- und Betreuungsheim Ortenau versorgt rund 420 Menschen in verschiedenen Bedarfen.
  • Kathleen Messer betont: Gute Versorgung braucht Planungssicherheit und ausreichende Mittel.
  • Eine Petition auf Openpetition läuft und strebt 22.000 Unterschriften bis Ende des Jahres an.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Das Ortenau-Klinikum tritt dem Bündnis „Nicht am Menschen sparen“ bei. Der Klinikverbund unterstützt damit das Anliegen, notwendige soziale Leistungen zu sichern und zugleich konsequent unnötige Bürokratie abzubauen. Ziel sind laut Mitteilung einfachere, digitalere und verlässlichere Rahmenbedingungen für Einrichtungen, die täglich Verantwortung für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf übernehmen.

„Nicht am Menschen sparen“ ist ein überregionales Bündnis, dem aktuell rund 70 soziale Einrichtungen und Verbände aus Baden-Württemberg und dem ganzen Bundesgebiet angehören. Es macht darauf aufmerksam, dass der wachsende finanzielle und bürokratische Druck soziale Einrichtungen zunehmend belastet.

Petition soll bei den Zielen des Bündnisses helfen

Mit seinem Pflege- und Betreuungsheim Ortenau ist das Ortenau-Klinikum selbst ein wichtiger Akteur der sozialen Versorgung im Ortenaukreis. Das Pflege- und Betreuungsheim ist Teil des Klinikverbunds und steht für die Versorgung und Betreuung von rund 420 älteren und pflegebedürftigen als auch geistig behinderten, psychisch kranken und suchtkranken Menschen.

„Mit unserem Beitritt zum Bündnis ‚Nicht am Menschen sparen‘ wollen wir gemeinsam mit anderen Akteuren ein deutliches Zeichen setzen: Gute Pflege, Betreuung und soziale Versorgung brauchen Planungssicherheit, ausreichend finanzielle Mittel und weniger Bürokratie“, sagt Kathleen Messer, Pflegerische Vorständin des Ortenau Klinikums. Der Beitritt ist für das Ortenau Klinikum zugleich ein Ausdruck der Verantwortung, die der Klinikverbund für die Gesundheits- und Sozialversorgung in der Region übernimmt.

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Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, hat das Bündnis die Petition „Nicht am Menschen sparen – Bürokratie im Sozialbereich abbauen!“ auf der Petitionsplattform „Openpetition“ gestartet. Sie richtet sich an die Landesregierung in Baden-Württemberg und soll bis Ende des Jahres das Quorum von 22.000 Unterschriften erreichen. Bisher hat die Initiative bundesweit im Internet über 15.500 Unterstützende gefunden.