Infos bei Hauptversammlung
: FSV Seelbach hat personelle Sorgen

Der Verein hat nicht genügend Spieler für die Herrenmannschaften. Bei der Jugend ist die größte Herausforderung, ausreichend ehrenamtliche Trainer und Betreuer zu gewinnen.
Von
Zlatka Kiryakova
Seelbach
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Der neue Vorstand des FSV Seelbach (von links): Ulrich Hoga, Mike Schnitzler und Markus Glatz

Der neue Vorstand des FSV Seelbach (von links): Ulrich Hoga, Mike Schnitzler und Markus Glatz

Zlatka Kiryakova
  • FSV Seelbach prüft wegen Spielermangel eine SG mit SV Kuhbach-Reichenbach.
  • Vorstand hält den Prozess offen. Ziel ist, Eigenständigkeit und Spielbetrieb zu sichern.
  • Gespräche laufen früh. Bei Fortschritt entstehen Arbeitsgruppen für Sport, Finanzen und Recht.
  • Jugend kooperiert mit Schuttertal – eine SG wäre befristet auf zwei Jahre möglich.
  • Tanzabteilung wächst, Jugendleiter kündigt Rückzug an, sportlich blieb der Klassenerhalt aus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der FSV Seelbach steht vor einer wichtigen Entscheidung. Aufgrund der personellen Situation bei den Herrenmannschaften prüft der Vorstand derzeit verschiedene Optionen, um den Spielbetrieb zu sichern. Eine mögliche Lösung ist die Bildung einer Spielgemeinschaft mit dem SC Kuhbach-Reichenbach.

Wie Vorsitzender Maik Schnitzler auf der Hauptversammlung im Sportheim erklärte, wolle der Verein seine Eigenständigkeit zwar bewahren, müsse aber den Spielbetrieb langfristig sichern. Der Vorstand betonte, dass der Prozess ergebnisoffen sei und alle Optionen sorgfältig geprüft würden.

Spielgemeinschaft wäre für FSV kein Neuland

Die Gespräche mit dem SC Kuhbach-Reichenbach befinden sich noch in einem frühen Stadium. Ulrich Hoga führt die Verhandlungen und betonte die Notwendigkeit, frühzeitig für die Zukunft zu planen. Sollte das Vorhaben konkret werden, sollen Arbeitsgruppen unter anderem für die Bereiche Sport, Finanzen und Verbandsrecht gebildet werden.

Eine Spielgemeinschaft wäre für den FSV kein Neuland: Im Jugendbereich besteht bereits seit Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schuttertal. Zudem wäre eine SG zunächst auf zwei Jahre befristet und könnte anschließend wieder aufgelöst werden. Ob der FSV diesen Weg einschlägt, ist derzeit noch offen.

In seiner Ansprache blickte der Vorsitzende Maik Schnitzler auf ein angespanntes Vereinsjahr zurück. Umso wichtiger sei es nun, den Zusammenhalt im Verein zu stärken und wieder Ruhe einkehren zu lassen. Fehler, die passiert seien, müsse man mit Gelassenheit betrachten und als Chance nutzen, daraus zu lernen.

Sportlich war die Saison für die Herrenmannschaften enttäuschend

Über eine erfreuliche Entwicklung berichtete Tanzgruppenleiterin Catarina Hacker. Sie leitet die Abteilung seit fünf Jahren und betreut inzwischen 65 Mitglieder, überwiegend Kinder und Jugendliche, die in fünf Altersgruppen trainieren. Für Anfang Oktober plant sie gemeinsam mit dem Musikverein Seelbach eine eigene Tanzshow. Schnitzler würdigte die Arbeit der Abteilung: „Auch ohne Ball gehört die Tanzabteilung zum Verein und ist mindestens so wertvoll wie unsere Mannschaften.“

Jugendleiter Alex Brychy berichtete von derzeit rund 180 Kindern und Jugendlichen, die in der Jugendabteilung betreut werden. Die größte Herausforderung sei es, genügend ehrenamtliche Trainer und Betreuer zu gewinnen. Zudem werden für die rund 35 bis 40 Nachwuchsspieler der C- und D-Jugend vereinseigene Schiedsrichter benötigt. Brychy kündigte an, sein Amt im kommenden Jahr abzugeben.

Sportlich verlief die vergangene Saison für die Herrenmannschaften enttäuschend. Trotz großer Bemühungen von Trainer Markus Lach gelang der Klassenerhalt nicht. „Die Mannschaft wächst zusammen, wir haben neue Zugänge, aber noch keinen starken Kader“, fasste Schnitzler die aktuelle Situation zusammen.

Wahlen

Markus Glatz wurde zum neuen Technischen Vorstand gewählt. Ulrich Hoga wurde mit einer Enthaltung als kaufmännischer Vorstand wiedergewählt. Da die Vereinssatzung vorsieht, dass sich nicht alle drei Vorstandsmitglieder gleichzeitig zur Wahl stellen können, wird ein Vorstandvorsitzender erst im kommenden Jahr gewählt. Bis dahin bleibt Mike Schnitzler kommissarisch im Amt.

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