Opfer waren noch Kinder
: Das sagen Ermittler und Europa-Park zur sexuellen Belästigung in Rulantica

Nachdem zwei Kinder im Ruster Erlebnisbad belästigt worden sein sollen, nennt die Polizei weitere Details zur Tat.
Von
Christopher Piskadlo
Rust
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Die Polizei wurde am Samstag zum Erlebnisbad Rulantica in Rust gerufen.

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Ein 24-jähriger soll am Samstag zwei minderjährige Mädchen in der Wasserwelt des Europa-Parks unsittlich berührt haben (wir berichteten). Noch am selben Abend wurde er festgenommen, ist mittlerweile aber wieder auf freiem Fuß.

Der Mann wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen, bestätigte die Polizei am Dienstag auf Nachfrage unserer Redaktion. Ob der Tatverdächtige bereits vorbestraft oder zum Tatzeitpunkt betrunken war, bleibt offen. Auch, ob er sich zu den Vorwürfen geäußert, sie abgestritten oder eingeräumt hat, verrieten die Ermittler nicht. Klar ist indes: Gegen ihn wird wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern ermittelt, wie die Polizei in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Freiburg mitteilte.

Die beiden Mädchen sind elf und zwölf Jahre alt

Die Mädchen, die er belästigt haben soll, sind elf und zwölf Jahre alt. Nach dem Vorfall wandten sich die beiden an ein Elternteil, das wiederum das Bad-Personal alarmierte. „Durch die gute Zusammenarbeit konnte der Tatverdächtige vor Ort identifiziert werden“, erklärte die Polizei und fügte an: „Wir bitten um Verständnis, dass wir auf weitere Aspekte aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht näher eingehen können.“

Mit gleicher Begründung zeigte sich auch der Europa-Park auf Nachfrage eher zugeknöpft: Angaben seien aufgrund laufender Ermittlungen nicht möglich. Der Park betont jedoch: „Wir bedauern den Vorfall sehr.“

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