Nach Rückzug von Kandidatur: Meißenheimer starten Petition für Bürgermeister Alexander Schröder

Meißenheims Bürgermeister Alexander Schröder sieht seine Arbeit torpediert.
FreidmannDas politische Klima in der Gemeinde beunruhigt zahlreiche Bürger. Alexander Schröder hatte seine Kandidatur für die Bürgermeisterwahl am 28. September überraschend zurückgezogen. Seine und auch die Arbeit der Verwaltung würde ständig torpediert, begründete Schröder seine Entscheidung.
Nach einem Offenen Brief, haben Meißenheimer nun eine Petition veröffentlicht. Sie hat den Titel „Für Zusammenhalt, Respekt und eine demokratische Gemeindekultur“.
In der Petition heißt es: „Wir, die Unterzeichner setzen ein Zeichen für ein friedliches, respektvolles Miteinander in Kürzell und Meißenheim und lehnen Polarisierung und gegenseitige Abwertung in unserer Gemeinde ab, denn sie untergraben das demokratische Miteinander.
Wir bedauern sehr, dass sich unser Bürgermeister aufgrund anhaltender, persönlicher Angriffe nicht erneut zur Wahl am 28. September stellen will und bitten ihn mit dieser Petition, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken.“
Unterschriften werden sowohl im Internet auf der Plattform „Change.org“ als auch handschriftlich gesammelt, erklärt Stefanie Kopf, eine der sechs Initiatoren im Gespräch mit unserer Redaktion.
Die Petition liegt in der Bäckerei Sope in Kürzell, dem Café Heimat und Ferne sowie der Tankstelle in Meißenheim aus. Online haben bereits rund 200 Menschen unterzeichnet (Stand Freitagnachmittag).
Bürgermeister Schröder war am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.