Motto „Mabiocart“: Ettenheimer Abiturienten fahren über die Ziellinie

Die Abiturienten des Städtischen Gymnasiums feierten ihren erfolgreichen Abschluss.
Schule- Am Städtischen Gymnasium Ettenheim bestanden alle 35 Prüflinge ihr Abitur.
- Drei Schüler erzielten die Traumnote 1,0 – Leo Billharz, Daniel Naudascher und Quentin Schönwald.
- Die Feier betonte Zusammenhalt und Engagement, Schulleiterin lobte den Jahrgang ausdrücklich.
- Reden ermutigten zu eigenständigen Wegen und zu Ehrenamt, Eltern zeigten sich „megastolz“.
- Zahlreiche Fach- und Sonderpreise wurden vergeben, darunter Physik-, Mathe- und Förderpreise.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Als hätten sich die „Stimmbildung & 6k United–Kids“ mit all den Rednern im Vorhinein abgesprochen: Ihre sowohl gesanglich wie choreografisch begeisternde Eröffnung der Abifeier am Städtischen Gymnasium mit dem Lotte-Song „Mehr davon“ beinhaltete so viele Botschaften auch an die Schulabgänger. Botschaften, Ermutigungen, Wegweisungen, die den Absolventen bei der kurzweiligen Feier sinngemäß wiederholt mit auf den Weg gegeben wurden.
Es war mit 35 Abiturienten ein vergleichsweise kleiner Jahrgang – mit all den Chancen, die ein solcher mit sich bringt, wie Schulleiterin Luisa Jautelat und die Oberstufenbegleiter mehrfach hervorhoben: Zusammenhalt, Engagement, Freundschaften, gegenseitige Hilfe – Merkmale, die auch dem Gymnasium der Stadt ob seiner überschaubaren Größe von Bürgermeister Bruno Metz zugeschrieben wurden.
Metz verwies auf die schier unendliche Vielzahl von beruflichen Möglichkeiten. Gleichzeitig sei zu bedenken, dass ein zunächst eingeschlagener Weg keine endgültige Weichenstellung sein muss. „Wege entstehen beim Gehen“, so Metz, der die Abiturienten ermutigte, Träume zu leben. Wichtig sei, Dinge mit Freude und Elan anzupacken – nicht nur beruflich, sondern idealerweise auch in einem Ehrenamt.
Aus Unbekannten wurden enge Freunde
Locker und unterhaltsam moderierten Oberstufenberater Stephan Muffler und die beiden Abiturientinnen Luise Cihlar und Amely-Jane Kahl die Feier. Sie könnten noch gar nicht wirklich realisieren, dass die Schulzeit nun vorbei sei, so die beiden Abiturientinnen. Im Rückblick fanden sie es beeindruckend, wie aus anfänglich Unbekannten Freunde geworden seien, unter Mitschülern, zwischen Schülern und Lehrkräften.
Für die Ettenheimer Schulgemeinde und den vor hundert Jahren von ehemaligen Schülern gegründeten Förderverein, sprach Barbara Henninger den erfolgreichen Abiturienten Respekt und Glückwunsch aus. Sie erahne deren Aufbruchstimmung, die Freude über die Freiheit, eigene Entscheidungen treffen zu können. Das alles sei aber auch mit Verantwortung verbunden, für sich selbst und andere.
Fides Heinze als Sprecherin des Elternbeirats zeigte sich seitens der Eltern „megastolz“ darüber, dass alle Abiturienten bestanden haben. Ihr gewollter Versprecher: „Wir Eltern haben euch 12 Jahre lang ertragen – pardon: getragen“. Heinze wählte angesichts der Fußball-WM das Bild, wonach Eltern wie Trainer zwar Strategien mit auf den Weg geben, wie Mentalcoaches oder Zeugwarte Hilfe geben können, letztendlich dann aber an der Außenlinie nur noch zuschauen können, was die Spieler daraus machen.
Schulleiterin findet ergreifende Worte
Schulleiterin Luisa Jautelat griff in ihrer Rede das von den Schülern gewählte Abimotto „Mabiocart“ auf. Sie hätten nun eine ganz besondere Ziellinie mit Vollgas überfahren. Auf dem Weg dorthin hätten sie besondere Fahrstrategien entwickelt, seien da und dort auch mal im Kiesbett gelandet, hätten aber immer wieder den Weg auf die Fahrbahn gesucht, und seien weitergefahren. Dieses Durchhaltevermögen wünsche sie ihnen auch für die weiteren Wegstrecken.
Dem Abijahrgang bescheinigte sie ein außergewöhnliches Engagement auch außerhalb des Unterrichts. „Schule besteht nicht nur aus Noten, sondern auch aus Menschen.“ Die Schule könne die Abiturienten mit einem guten Gefühl entlassen, so Jautelat – ehe dann die Zeugnisübergabe und die Auszeichnungen für besondere Leistungen den Abschluss der Feier bildeten.
Preise für herausragende Leistungen
Preis des Bürgermeisters für die Jahrgangsbesten mit einem Notenschnitt von 1,0: Leo Billharz, Daniel Naudascher, Quentin Schönwald
Klassenpreise für einen Notendurchschnitt besser als 1,5: (zu den drei Jahrgangsbesten): Mika Broßmer, Giulio Sanfilippo
Weitere Preise und Auszeichnungen: Leo Billharz: Schulpreis Basisfach evangelische Religion, Preis der Landeszentrale für politische Bildung, Nominierung für die Studienstiftung des deutschen Volkes; Mika Broßmer: Fachpreis der deutschen physikalischen Gesellschaft, Fachpreis Wirtschaft Südwestmetall; Emilia Kirschner: Basisfach katholische Religion; Daniel Naudascher: Fachpreis der deutschen physikalischen Gesellschaft, Ferry-Porsche-Preis; Giulio Sanfilippo: Basiskurs Ethik; Quentin Schönwald: Fachpreis der deutschen Mathematiker Vereinigung, Fachpreis der deutschen physikalischen Gesellschaft; Luise Cihlar: Preis für besonderes Engagement in der SMV; Mika Broßmer: Schützhoff-Preis für das Wohl der Schulgemeinschaft