Mehr als 200 Liedertitel im Repertoire: Volksliedersingen wird zum großen Erfolg in Münchweier

Viele Besucher waren beim 71. Volksliedersingen in Münchweier dabei.
Bernhard Duffner- In Münchweier fand das 71. Volksliedersingen im Gasthaus Rebstock statt.
- Die Gitarrengruppe um Bernhard Duffner lädt dazu zweimal jährlich ein.
- Repertoire mit mehr als 200 Liedtiteln, Texte aus Liederbüchern und eigener Liederorder.
- Auftakt mit „Die Gedanken sind frei“, Abschluss traditionell mit dem „Badnerlied“.
- Nächstes Volksliedersingen: Montag, 19. April 2027, wieder im „Rebstock“ in Münchweier.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Auch zum 71. offenen Volksliedersingen hatten sich viele Freunde des deutschen Liedguts im Gasthaus Rebstock in Münchweier eingefunden. Das Singen wird zweimal jährlich von der Gitarrengruppe um Bernhard Duffner angeboten. Die Idee zu der Veranstaltung stammt von Heribert Moser, Leo Duffner und Antonia Esser, die zum ersten Mal im Mai 1987 im damaligen „Café Antonia“ in Ettenheimweiler interessierte Sänger zusammengerufen hatten, um unter dem Motto „Lieder, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen“ gemeinsam zu musizieren.
Inzwischen ist das Repertoire auf mehr als 200 Liedtitel angewachsen, wobei die Texte aus ausgelegten Liederbüchern oder einer im letzten Jahr angelegten eigenen Liederorder zur Verfügung gestellt werden und es den Teilnehmern so ermöglicht wird, alle Strophen mitzusingen. Eröffnet wird der Abend stets mit dem Lied „Die Gedanken sind frei“. Die weitere Liedauswahl wird jeweils von den einzelnen Tischgruppen getroffen. Voller Begeisterung erklangen Lieder von „Auf dem Berg so hoch da droben“ bis zu "Wem Gott will rechte Gunst erweisen“, die mit Gitarren, Querflöte und manchmal auch Violine von den Musikern begleitet wurden.
Mehr als 200 Liedtitel im Repertoire
Das von einer Tischgruppe gewünschte „Bürgerlied“ – entstand in der Vormärzzeit um 1845 – stellte einen inhaltlichen Bezug zur Gegenwart dar: Darin wird um Bürgerrechte, bürgerlich-freiheitliche Ziele gekämpft. Das Lied endet mit dem Aufruf: „… Alle, die dies Lied gesungen, … , tun wir, tun wir was dazu.“
Nach der ersten Runde besteht für Solisten die Möglichkeit, Lieder vorzutragen, die nicht im umfangreichen Angebot zu finden sind. Von einem Gast aus Offenburg wurde „Uff’m Markt ägän“ von der Offenburger-Queerbeetsingen-Veranstaltung vorgesungen. Ein Gast aus Bollenbach im Kinzigtal trug einen witzigen Wortbeitrag vor, und hatte die Lacher auf seiner Seite.
Bernhard Duffner sang ein Lied aus 1879, das über die Zerstörung von Troja berichtete: „Im Jahre 1120 ante Christum natum“. Das Lied „Bund sind schon die Wälder“ eröffnete die zweite Runde und am Ende des Abends hatte man mehr als 20 Lieder gesungen. Wie üblich wurde der Abend mit dem „Badnerlied“ beendet. Das nächste Volksliedersingen findet am Montag, 19. April 2027, wiederum im "Rebstock“ in Münchweier statt.
