Kirchenflohmarkt in Altenheim: Diese alten Schätze haben den Besitzer gewechselt

Viel Betrieb herrschte beim Kirchenflohmarkt.
LehmannAlte Schätze haben beim Kirchenflohmarkt in Altenheim neue Besitzer gefunden. Groß war die Spendenbereitschaf zu Gunsten der Kirche und somit auch die Angebotsvielfalt auf den Verkaufstischen. Sieglinde Hansert und ihr Helferteam hatten einmal mehr alle Hände voll zu tun.
In der Herbert-Adam-Halle waren fein säuberlich die Waren, die für den Flohmarkt zur Verfügung gestellt wurden, nach Kategorie aufgestellt und zum Verkauf angeboten. Stoffe, Textilien, Küchengeräte, Spielsachen, Taschen und Koffer, Keramik, Porzellan, Kassetten, Vasen und Übertöpfe, Dekorationen, Gartenmöbel, Kunst und Uhren – nahezu alles war dabei.
„Der Wäschestand geht in diesem Jahr sehr gut“, betonte Hansert vom Organisationsteam. Das habe einen guten Grund: Schließlich sei gutes Leinen und Damast im Angebot gewesen, das die Käufer lockte.
Lampe aus 1942 und Napoleon Bild verkauft
Während es am Morgen vorwiegend Händler waren, die zum Flohmarkt kamen, waren es zu späterer Stunde die Einheimischen und Interessierte aus dem Umland, die ein Schnäppchen auf dem Flohmarkt machten und ausgedientem ein neues Leben verliehen.
Nicht nur das Angebot brachte die Kunden in die Halle: „Das Wetter ist auf unserer Seite“, freute sich Hansert über die kühleren Temperaturen, die zum Flohmarkt lockten, statt dem Badesee den Vorrang zu geben.
Seit vielen Jahren ist der Kirchenflohmarkt ein erfolgreiches Konzept, um Projekte in der Kirche zu finanzieren. Die Außenbeleuchtung des Gemeindehauses ist in diesem Jahr eines der möglichen Anliegen, die die Organisatoren im Blick haben.
Einer der außergewöhnlichen Artikel in diesem Jahr war eine Bahnlampe aus dem Jahr 1942. Auch ein Bild von Napoleon wurde schnell verkauft. Ansonsten seien Kleinmöbel und Leinen die Verkaufsschlager in diesem Jahr. Auch Kinder kämen auf ihre Kosten und erhielten günstige Spielwaren.
„Alles bekommt eine zweite Chance“
Am Ende des Flohmarkts hatten die Helfer die Gelegenheit, sich ihre Lieblingsstücke auszusuchen. Waren, die noch aus dem Vorjahr im Bestand waren und nicht den Besitzer wechselten, mussten aus Kapazitätsgründen entsorgt werden. Die ersten Spenden für den Flohmarkt in zwei Jahren gehen bereits ein, wie Hansert betonte.
„Alles bekommt jedoch eine zweite Chance“, so die Organisatorin. Spannend sei hierbei insbesondere, dass nie gesagt werden könne, was interessant für die Besucher sei und was beliebt sei. Dies sei häufig eine Überraschung.
„Es macht Spaß, die Kontakte zu knüpfen und ins Gespräch zu kommen“, betonte Sieglinde Hansert. Besonders gefalle ihr auch der Nachhaltigkeitsgedanke, der sich in den Köpfen wieder festige.