Kein öffentlicher Bewerbungsaufruf
: Gibt es beim 571. Seelbacher Kätterlismarkt wieder eine „Katharina“?

Das große Volksfest im Schuttertal steigt in einem Monat. Wie läuft die Suche nach einer Repräsentantin? Gibt es das Amt überhaupt noch? Bürgermeister Michael Moser gibt Auskunft.
Von
Jonas Köhler
Seelbach
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Bürgermeister Michael Moser mit der aktuellen „Katharina“ Shania Bohy und einigen Vorgängerinnen.

Um für das Amt zu werben, hatte Bürgermeister Michael Moser im vergangenen Jahr neun „Katharinas“ ins Rathaus eingeladen. In diesem Jahr war ein solcher Aufruf nicht nötig.

Gemeinde
  • Seelbach bestätigt: Die „Katharina“ für den Kätterlismarkt steht dieses Jahr bereits fest.
  • Ein öffentlicher Aufruf entfiel, nachdem in den Vorjahren mehrfach gesucht werden musste.
  • Die Identität wird am Abend des 21. November vor dem historischen Auftakt bekanntgegeben.
  • Bürgermeister Moser zeigt sich erleichtert und betont den Nutzen der Aufgabe für junge Frauen.
  • Für die Suche im kommenden Jahr erwägt die Gemeinde neue Wege, etwa über Social Media.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Das große Volksfest im Schuttertal, der Katharinenmarkt, geht in einem Monat in die 571. Auflage. Üblicherweise sucht die Gemeinde im Vorfeld mit einem öffentlichen Aufruf nach einer neuen „Katharina“, der Repräsentantin des Markts. Im vergangenen Jahr und im Jahr 2023 folgte wenige Wochen vor Beginn des Kätterlismarkts ein erneuter, großer Aufruf, weil sich bis dato keine Bewerberin gefunden hatte.

In diesem Jahr jedoch blieb der Aufruf aus. Was bedeutet das? Hat die Gemeinde die mitunter mühselige Suche aufgegeben, das Amt gar abgeschafft?

Nein. „Es ist ein gutes Zeichen“, sagt Seelbachs Bürgermeister Michael Moser im Gespräch mit unserer Redaktion. Die diesjährige „Katharina“ stehe bereits fest. Wer das ist, will er natürlich nicht verraten. Das werden die Seelbacher am Abend des 21. November vor dem traditionellen historischen Auftakt erfahren.

Tatsächlich schwingt in Mosers Worten Erleichterung mit: „Man ist Jahr für Jahr froh, dass man jemanden findet“, gesteht der Rathauschef ein. Erklären kann er sich das nicht so ganz: „Die jungen Damen profitieren von den Erfahrungen“, findet er. Gerade die Aufgabe, vor Menschen zu sprechen und im Mittelpunkt zu stehen, sei wertvoll für die persönliche Entwicklung.

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Im kommenden Jahr, deutet Moser an, denkt die Gemeinde darüber nach, bei der Suche neue Wege zu gehen, etwa verstärkt auf Social Media zu setzen. Bis dahin darf in den kommenden Wochen erst einmal die Vorfreude auf den Kätterlismarkt - und die neue „Katharina“ - steigen.