In Grünwald bei München
: Markus Söder besuchte ein Geothermie-Projekt von Herrenknecht

Der bayerische Ministerpräsident besuchte den Bohrplatz eines Geothermie-Projekts. Die Tiefbohranlage für das Projekt Laufzorn II kommt von Herrenknecht.
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(red/st)
Schwanau
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Auf dem Bohrplatz in Grünwald (von links): Andreas Lederle (Erdwärme Grünwald), Martin Herrenknecht und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

Herrenknecht

Grünwald bei München verfügt seit 2011 über eine Geothermieanlage, die 3500 Haushalte mit Wärme versorgt. Sie läuft so erfolgreich, dass die Erdwärme Grünwald mit Laufzorn II ein zweites Geothermie-Projekt startet. Seit wenigen Wochen laufen die Bohrarbeiten. Bei der Besichtigung des Bohrplatzes erläuterte Vorstandsvorsitzender Martin Herrenknecht dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder und Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger die Technik der Bohranlage.

Martin Herrenknecht sieht in Baden-Württemberg ähnliches Potenzial für die Geothermie wie in Bayern: „Bayern liegt vorne bei der Geothermie. Unsere Tiefbohranlagen waren dort schon oft im Einsatz. Auch in Südbaden, hier im Oberrheingraben, haben wir hervorragende Bedingungen für die Wärmeversorgung mit Geothermie.“ Herrenknecht Vertical, eine Tochtergesellschaft der Herrenknecht AG, produziert bereits seit 2005 Tiefbohranlagen für Geothermie in Schwanau und vertreibt sie weltweit.