Hoffnung auf Platz im oberen Mittelfeld: FC Lahr-West blickt optimistisch in die Zukunft

Trainer und Mitglieder des Vorstandes des FC Lahr-West stellen die Situation zwei Jahre nach der Fast-Auflösung vor (von links): Trainer Alexandro Roccaro, Bruno Galan und Tayfun Kitapci (derzeit Beisitzer im Vorstand). An der Wand ist das neue Logo, ein Symbol für den Neustart, zu sehen.
Baublies- FC Lahr-West startet nach Fast-Auflösung mit neuem Vorstand in die Zukunft.
- Nach schwacher Saison 2025/2026 zeigt das Team in der Kreisliga B bessere Form.
- Zwei Spiele, ein Sieg gegen SV Schmieheim – aktuell Rang sechs, Pokal-Aus am Mittwoch.
- Trainerduo um Alexandro Roccaro peilt „oberes Mittelfeld“ an, letzte Saison ist abgehakt.
- Verein stärkt Teamgeist, plant Vorstandsergänzung im Herbst – Flutlicht und Präsenz im Fokus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bruno Galan, der ein Treffen im Vereinsheim initiiert hat, Alexandro Roccaro, einer der beiden Trainer, und Tayfun Kitapci, einer der Beisitzer im Vorstand, stellen die Situation heute vor, nach dem Neubeginn mit neuem Vorstand, der vor gut einem Jahr gewählt wurde.
Derzeit, die neue Saison in der Kreisliga B hat eben erst begonnen, sieht die Situation wesentlich besser aus, als nach dem verpatzten vergangenen Spieljahr zu erwarten war. Am Sonntag hat die Mannschaft gegen den SV Schmieheim gewonnen, nach zwei Spielen steht das Team derzeit auf dem sechsten Rang. Auch die ersten Pokalspiele, in der K.-o.-Runde, hat das Team gewonnen, erst am Mittwoch folgte das Aus gegen die SG Dörlinbach/Schweighausen. Roccaro wünscht sich, auch im Sinne von Co-Trainer Andreas Paschke, am Ende der Saison „einen Platz im oberen Mittelfeld“.
Die vergangene Saison, die erste Mannschaft landete auf dem letzten Platz in der Kreisliga B, sei nun „abgehakt“. Da sind sich alle drei bei unserem Gespräch einig.
Galan, inzwischen seit 30 Jahren im Verein, ist zuversichtlich, dass man mit dem Trainergespann und „rund 30 neuen Spielern einen Neuanfang gemacht hat“. Im Herbst wird der Verein den bisherigen Vorstand ergänzen. Sezer Ülker, der das Amt des Vorsitzenden im Mai 2025 übernommen hat, wird weitermachen.
Es wird aber andere Namen bei einigen Posten im Vorstand geben. Galan würde dann, sofern die Mitglieder dem zustimmen, den Posten des sportlichen Leiters im Vorstand übernehmen. Derzeit ist für die Wahlen eine Versammlung nach den Sommerferien geplant.
Der FC-Lahr-West hat, neben dem Fußballspiel im Westen der Stadt, noch ganz andere Aufgaben. Georg Szkopiak, Gründungsmitglied im Jahr 1976 und lange Vorsitzender, hat in der Vergangenheit bereits betont, wie wichtig die Sozialarbeit des Vereins von Anfang an in der Gegend um die Flugplatzstraße und „Im Eichert“ war. Damals war eine mögliche Auflösung noch nicht vom Tisch. Szkopiak betonte zudem den Zusammenhalt, den die Kicker bieten, und das Selbstwertgefühl, das sie im Quartier durch ihr Spiel bewirken.
Quartier verändert sich merklich
Dem stimmt das Trio heute vorbehaltlos zu. Es gibt derzeit zwar nur die erste Mannschaft, die in der Kreisliga B spielt, und eine zweite Mannschaft in der Kreisliga C. Allerdings, das betont Roccaro, sei der Teamgeist bei allen Spielern derzeit ausgezeichnet. Die Trainer könnten je nach Training entscheiden, wer im nächsten Spiel in der ersten oder in der zweiten Mannschaft auf den Platz läuft.
Das Quartier ändert sich derzeit merklich. Mit den Neubauten „Gartenhöfe“ in der unmittelbaren Nachbarschaft, denen die Altbauten „Im Eichert“ nach und nach weichen, werden andere Bewohner in das Viertel ziehen. Ob sich daraus eine neue Jugendarbeit entwickelt, mit den Vorteilen, die jüngere Spieler für den Erfolg der ersten und zweiten Mannschaft haben, bleibt abzuwarten. Hier sind Roccaro, Galan und Kitapci aber zuversichtlich.
Blick in die Zukunft
Das Vereinsheim ist, auch dank viel Eigenarbeit, gut in Schuss. Der Sportplatz wird daher in absehbarer Zukunft weiter bespielt werden können. Eine Verbesserung der Flutlichtanlage steht auf der Wunschliste. Galan ergänzt einen weiteren wichtigen Wunsch: Der Verein soll wieder mehr ins Bewusstsein – nicht nur der Anwohner der Flugplatzstraße – rücken. Mehr Aufmerksamkeit habe auch den Vorteil, dass mit der Öffentlichkeitsarbeit auch Sponsoren Interesse haben könnten.

